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Energieversorger Badenova: Hohe Investitionen

Freiburg - Das südbadische Energieunternehmen Badenova will 80 Millionen Euro in den Ausbau eigener Stromerzeugungskapazitäten investieren. Damit unterstreicht der Energieversorger ebenfalls die Bemühungen einer Energiewende. Badenova muss 20 Prozent des Stroms, der die Kunden erreicht, austauschen.

Weitere 80 Millionen Euro sollen investiert werden

Zusätzlich zu 50 Millionen Euro, die schon in den Bau von fünf Biogasanlagen fließen will Badenova 80 Millionen Euro in das zweite große Investitionsprogramm investieren, erklärte Thorsten Radensleben, Chef des Energieversorgers, im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“. Mit dieser enormen Investitionssumme will Badenova auch die Anstrengungen eines baldigen Atomausstiegs unterstreichen, sagte Radensleben. 80 Millionen Euro würden immerhin zehn Prozent des Jahresumsatzes entprechen. In den letzten Jahren investierte das Energieunternehmen durchschnittlich 35 bis 40 Millionen Euro.

20 Prozent des Stroms muss ersetzt werden

Der Atomstromanteil von Badenova beträgt lediglich vier bis fünf Prozent, ersetzt werden muss aber weit mehr Strom, erklärte Radensleben weiter. Der durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz geförderte Strom, der durch die Anlagen von Badenova erzeugt wird gelangt in das allgemeine Netz, deshalb dürfe sich das Unternehmen sich diesen nicht gutschreiben. Somit müsse der gesamte zugekaufte Strom außer Ökostrom, ersetzt werden. Der deutsche Strommix beinhaltet fast ein Viertel Atomstrom, aus diesem Grund müsse der Energieversorger knapp 20 Prozent des Stroms ersetzen.

geschrieben am: 20.04.2011