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Kinder entdecken Strom im Körper

„Es ist so toll, was wir heute bauen und es macht uns ganz viel Spaß.“ Einen solchen Satz hört man selten von Schülern. „Ich kann, wann immer ich will, meine Lampe hier leuchten lassen“, erzählt Bilal begeistert, wie dem Duisburger Anzeiger DA-imNetz zu entnehmen ist. Ein Projekt des TÜV Hessen zeigte den Viertklässlern in Eppertshausen, wie Strom aus der Zunge fließt.

Mädchen denken mehr nach

Das Projekt des TÜV Hessen bringt Kindern der vierten Klasse mithilfe von Experimenten die Themen Strom, Mechanik und Druck näher. „Wir haben uns für Strom entschieden, weil das ein ganz grundlegendes Thema im Alltag der Kinder ist“, erklärte Lehrerin Katja Simon, „Die Schüler müssen ja viel Theorie aushalten, da ist es einfach schön, wenn sie mal ganz praktisch tätig werden können“. Die Frau vom Fach, Fay Reinhardt, zog die Mädchen und Jungen der Grundschulklasse schnell in ihren Bann und konnte sie für Versuche begeistern. Zur Geschlechtertrennung sagt sie: „Technik ist schon längst auch für Mädchen interessant. Sie gehen zwar oft nicht so forsch und selbstbewusst an die Sache heran wie Jungen, denken aber mehr nach und kommen dadurch häufig schneller zum Ziel“, so die Lehramtsstudentin.

Die tapfere Marie-Sophie

Aileen weiß: „Wenn die Lampe angeht, dann fließt Strom“. Frau Reinhardt legte eine Büroklammer in den offenen Bereich des Prüfgeräts. Die Lampe leuchtet. Nun durfte jeder Gegenstand in die freie Stelle des Prüfgeräts gesteckt werden, der passte. Finger, Kerzen, Hammer, Nagel, Stifte, alles. Auch Radiergummi und Stuhlbeine aus Holz und Metall wurden getestet. Fazit: Metall leitet, Holz nicht. Doch wie sieht die Sache mit dem menschlichen Körper aus? Die mutige Marie-Sophie meldete sich freiwillig, meinte „Ich habe keine Angst“ und steckte ihre Zunge in das Prüfgerät. Sie lacht später: „Oh, das bitzelt ganz schön stark und tut sogar ein bisschen weh“. Nach einer Weile hat jeder die LED-Lampen mit seiner Zunge leuchten lassen. Die Kinder freuten sich über das TÜV-Projekt. Ihrer Meinung nach könnte so etwas öfter mal stattfinden.

geschrieben am: 02.04.2011