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Europa ohne Atomstrom

Die Katastrophe in Japan führte zum Umdenken, was laut Leo Windter dem Generaldirektor der Energie AG laut einem Pressegespräch in Linz „durchaus in Ordnung“ findet. Jetzt solle es aber darum gehen, die richtigen Antworten auf diese Situation zu finden. Bricht die Säule Atomenergie für die Europäische Energieversorgung ab, muss es ein umfassendes Paket an Maßnahmen geben.

Investitionen verteuern Strompreis

Mit einseitigen Maßnahmen läuft das System Gefahr, fragil zu werden, warnte Windter. Aber die nun nötigen Investitionen in neue Kraftwerke und Stromnetze machen den Strom auf jeden Fall teurer. In einem Horizont von drei bis fünf Jahren rechnet er mittelfristig mit einem „signifikant steigenden Strompreis“. Zumindest bei dem Punkt, dass nun eine Reihe von Maßnahmen getroffen werden muss, sieht auch Österreich ein. Besonders die Energieeffizienz hat Steigerungen nötig. Hier müsse man versuchen, die vorhandenen Potenziale zu nutzen was sowohl für die Wasserkraft als auch für andere Erneuerbare Energiequellen gelte.

Zweckgebundene Steuern und Abgaben

„Den erneuerbaren Energien gehört die Zukunft“, ließ Windter seine Sichtweise laut werden. Allerdings seien hocheffiziente thermische Kraftwerke in den nächsten Jahren als „Brückentechnologie“ unverzichtbar. Er kann sich eine Zweckbindung von Steuern und Sonderabgaben auf Strom für Energieprojekte vorstellen, um den Ausbau rasch voranzubringen. Ebenfalls beschleunigt werden müssen seiner Meinung nach Genehmigungsverfahren für den Kraftwerks- und Leitungsbau. Die solle aber nicht heißen, dass keine Rücksicht mehr auf Bürgerinteresen genommen werde. „Wir werden sicher nicht durch das Land ziehen und jeden Bach verbauen“, so Windter. Es gebe aber ein ausbaufähiges Wasserkraftpotenzial. Dieses müsse nun gehoben werden.

geschrieben am: 31.03.2011