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Lage in Fukushima angespannt

Auch heute sieht man Wasserdampf und Rauch über den beschädigten Reaktorblöcken des AKW Fukushima I. Während der Rauch über Block 3 auf brennende Trümmer oder Öl hinweisen soll, dreht es sich beim Dampf über Block 2 wahrscheinlich um Wasserdampf. Die Lage bleibt laut dem japanischen Industrieminister Banri Kaieda aber „äußerst angespannt“.

Rauch über Block 3

Der Minister, der sich zu der Lage in Japan äußerte, ist auch für die Atomaufsicht zuständig. Er erklärte: „Es ist nach meinem Gefühl schwierig, von Fortschritten zu sprechen“. Das berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. Die Hitzeentwicklung setzt sich fort und erschwert so die Bemühungen, das zerstörte Atomkraftwerk zu kontrollieren. Der Block 3 wurde am heutigen Nachmittag wieder mit Wasser besprüht. Nachdem Rauch und Dampf über den zwei Reaktoren aufgestiegen waren, wurden die Arbeiten am Montag eingestellt. Der Block 3 enthält Brennstäbe aus einem Plutonium-Uran-Mischoxid (MOX) und ist daher besonders gefährlich. Plutonium ist radioaktiv und hochgiftig. Der Rauch könnte ein Hinweis auf brennende Trümmer oder Öl sein, wie Verteidigungsminister Toshimi Kitazawa erklärte. Der weiße Dampf über Block 2 soll dagegen nur für erhitztes Wasser stehen. Die Tepco gab aber an, dass Dampf und Rauch abnahmen und eine Gefahr für die Arbeiter daher unwahrscheinlich sei. Aus diesem Grund wurde auch das Wassersprühen bei Block 4 fortgesetzt.

Neue Stromleitungen

Laut einem Behördensprecher wurden zu den Reaktorblöcken 2 und 4 eine Stromleitung gelegt worden. Mit den elektrischen Anschlussarbeiten soll begonnen werden, sobald sichergestellt wurde, dass die Technik unversehrt ist. Nach Angaben des NHK soll dies am Donnerstag geschehen. Nach Angaben Nishiyamas läuft die Stromversorgung bei dem weniger kritischen Reaktorblock 6 über einen Notstromgenerator mit Diesel. Demnächst soll er ebenfalls durch eine externe Leitung von außen ersetzt werden.

geschrieben am: 22.03.2011