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+++ Liveticker +++ zur Japan Atom-Katastrophe

Erneutes schweres Erdbeben erschüttert Japan. Weiterer Ausfall der Kühlsysteme in Fukushima Reaktoren. Wasserstoff Explosion in den frühen Morgenstunden. Alle Infos zur Lage in Japan im Stromvergleich.de Liveticker.

+++ USA hält eigene Reaktoren für sicher +++

[21:30 Uhr] Ein Sprecher des Weißen Hauses betonte in Washington die Kernenergie bleibt trotz der laufenden Vorgänge in Japan weiterhin Bestandteil von Barack Obamas Energiekurs. Einige Kongressmitglieder hatten einen Ausbaustopp der Atomkraftwerke in den USA gefordert - dieser wurde jedoch nicht statt gegeben. Der Sprecher Jay Carney betonte, die USA stehe hinter der Sicherheit ihrer Atommeiler, sei aber bereit "etwaige Lehren" aus der Situation Japans zu ziehen.

+++ Erneutes Nachbeben erschüttert Tokio +++

[21:13 Uhr] Die Bewohner von Tokio wurden erneut Zeuge eines heftigen Erdbebens. Trotz des Nachbebens mit Stärke 4,4 blieb eine Tsunamiwarnung jedoch aus.

+++ Erneuter Kühlversuch über Meereswasser +++

[20:54 Uhr] Der Betreiber des Fukushima Kraftwerks Tepco unternimmt aktuell einen erneuten Versuch die einzelnen Reaktoren über Meereswaasser abzukühlen. Die Notlösung wird aktuell als einzig effiziente Möglichkeit gesehen die drohende Kernschmelze zu verhindern. Leichte Kernschmelzungen fanden bereits im Laufe des Nachmittags in allen 3 Reaktoren statt.

+++ Atombranche in Sorgen über ihre Kraftwerke +++

[20:31 Uhr] Die Atombranche fürchtet sich angesichts der Auswirkungen Japans, sowie der gestoppten Laufzeitverlängerung in Deutschland, um eine Rentabilität ihrer Kraftwerke. Der Vorsitzende des Forums für Atombetreiber Ralf Güldner kündigte gegenüber der Süddeutschen Zeitung umfassende Prüfungen der einzelnen Kraftwerke an. Ein generelleres Abschalten der Kraftwerke ist seiner Ansicht nach aber nicht zu wünschen.

+++ Merkel trommelt Ministerpräsidenten der Länder zusammen +++

[20:05 Uhr] Um über den weiteren Atomkurs zu sprechen, rief Bundeskanzlerin Angela Merkel alle Ministerpräsidenten der Länder zusammen. In den Gesprächen soll der weitere Kurs der Atompolitik Deutschlands bis ins Detail thematisiert und künftig angestrebt werden. Derweil strebt der Energieriese E.ON sich öffentlich gegen eine Stilllegung des Atommeilers Isar I.

+++ Japan bittet um internationale Hilfe und EU erwägt Rettungsmission +++

[19:41 Uhr] Japan findet alle Länder Welt um Unterstützung in Form von technischen Geräten, die zur Regulierung und Beschaffung des Meereswasser dienen können. Die Kühlung über das Meereswasser in den einzelnen Reaktoren wird immer mehr zum zentralen Ankerpunkt der Katastrophe. Abhängig vom Erfolg des Unterfangens, wird sich zeigen ob der Super-Gau verhindert werden kann oder ob es zur Atomkatastrophe kommen wird. Die EU plant zudem zur Zeit die Gründung einer humanitären Rettungsmission für Japan.

+++ Atombehörde versucht Entwarnungen zu übermitteln +++

[19:31Uhr] Auf der internen Wertungsskala der internationalen Atomaufsichtsbehörde nimmt die Katastrophe, rein vom nuklearen Standpunkt aus gesehen, aktuell Stufe 5 ein. Sprecher der Behörde versichern dabei immer wieder, dass der Unfall in seiner aktuellen Situation nicht mit Tschernobyl zu vergleichen sei und eine Entwicklung dahingehend auch weitaus unwahrscheinlich ist. Tschernobyl wird auf der IAEA-Skala aktuell mit Stufe 7 gewertet - der höchstmöglichen Stufe überhaupt.

+++ Christian Wulff ruft zu Spenden für Japan auf +++

[19:12 Uhr] Bundespräsident Wulff traf sich am Montag mit einem Botschafter aus Japan und bekundete damit sein tiefstes Mitgefühl für die Bewohner Japans. Zusätzlich rief er die Deutschen zu Unterstützung und Solidarität gegenüber Japan in Form von zahlreichen Spenden auf.

+++ Deutsche Atomkraftwerke vor dem Aus +++

[18:41 Uhr] Mit sofortiger Wirkung soll der deutsche Atommeiler Neckarwestheim I vom Stromnetz genommen werden. Neckerwestheim I wurde erstmalig vor 35 Jahren in Betrieb genommen und soll im Zuge der ausgesetzten Laufzeitverlängerung nun endgültig vom Netz genommen werden. Auch die Atomkraftwerke Biblis I und Isar I stehen mittelfristig vor dem Aus. Beide Meiler sollen für vorerst für mehrere Monate vom Netz genommen werden um umfangreiche Sanierungs- und Revisionsarbeiten durchführen zu können. Geht es nach Bayerns Umweltminister Söder, soll Isar I gar komplett abgeschaltet werden.

+++ Japan bittet IAEA um soforte Hilfe +++

[18:00 Uhr] Angesichts der drohenden Atomkatastrophe und der bestehenden Gefahr eines Super-Gaus bat die japanische Regierung die international Atomaufsichtsbehörde um sofortige fachliche Hilfe. Japan wünscht sich ein Atom-Expertenteam um die Situation unter Kontrolle zu bekommen und die Schäden weitestgehend zu minimieren.

+++ Beinahe 73 000 Gebäude durch Erdbeben zerstört +++

[17:45 Uhr] Die Erd- und Nachbeben in der gesamten Region rund um Tokio zerstörten nach öffentlichen Angaben fast 73 000 Gebäude. Darunter befinden sich nicht nur Wohn- und Familienhäuser, sondern viele kleinere Betriebe oder Unternehmen, welche in Folge der Zerstörung um ihre Existenz bangen müssen. Fast 2 Millionen Haushalte stehen aktuell gänzlich ohne Stromversorgung da, während 1,4 Millionen Haushalte nicht einmal Anschluss zu fließend Wasser haben.

+++ Lage in Japan auch laut EU-Komissarin "ernst" +++

[17:10 Uhr] Auch aus der EU-Kommission werden immer mehr bedenkliche Stimmen laut. Nun schaltet sich auch EU-Kommissarin Connie Heedegard ein und bezeichnete die Lage mit bedenklichem Ton als "sehr ernst". Heedegard ist innerhalb der EU als erste Komissarin für alle Klimaangelegenheiten zuständig.

+++ Brennstäbe in Fukushima können nicht weiter gekühlt werden +++

[16:40 Uhr] Die Brennstäbe in den Reaktoren des Kernkraftwerks Fukushima 1 liegen mittlerweile völlig frei. Während in einigen Sektoren bereits Kernschmelzungen eingetreten sind, könnten die weiteren Kernschmelzungen in allen Reaktoren zum gefürchteten Super-Gau führen. Experten beobachten die Situation im Atommeiler Fukushima 1 mit höchster Sorge. Sollte die provisorische Meereswasserkühlung nicht wieder aufgegriffen werden können, drohen für das gesamte Land unter Umständen weitreichende Konsequenzen.

+++ Präventive Einnahme von Jod kann zu Gesundheitsschäden führen +++

[16:30 Uhr] Aus Angst vor gesundheitlichen Schädel neigen Menschen mittlerweile in der gesamten Welt zu einer Einnahme von Jod. Dieses war, um die Schilddrüse zu schützen, an alle Japaner durch die Regierung ausgegeben wurde. Der Chef der Strahlenbehörde warnte nun davor, diese Tabletten präventiv zu sich zu nehmen. In Deutschland beispielsweise gibt es aktuell keine Möglichkeit einer Mehrbelastung durch radioaktive Strahlung. Eine Einnahme von Jod sei so nicht nur zwecklos, sondern zusätzlich auch gesundheitsschädlich.

+++ Laufzeitverlängerung in Deutschland bis auf Weiteres ausgesetzt +++

[15:58 Uhr] Die in Deutschland eigentlich beschlossene Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke wurde nun durch Kanzlerin Angela Merkel um vor erst 3 Monate ausgesetzt. Während diesem Zeitraum sollen alle sich in Deutschland befindlichen Atomkraftwerke auf ihre Tauglichkeit und Sicherheit überprüft werden. Merkel betonte dass es dabei "keine Tabus" geben dürfe.

+++ Kernschmelze in 3 Reaktoren eingetreten +++

[14:51 Uhr] Die Behörden vermelden eine weitere Hiobsbotschaft aus Fukushima 1. Demnach muss mit 3 Kernschmelzungen in allen 3 Reaktoren gerechnet werden. Nachdem das Abkühlen über Meereswasser fehlgeschlagen ist, muss durch die erhöhten Temperaten langfristig mit einer Kernschmelzung gerechnet werden. Nach unbestätigten Informationen könnte die Kernschmelze in Reaktor 2 bereits eingetreten sein.

+++ Helfer kommen nur schwer zu Hilfebedürften durch +++

[14:45 Uhr] Unzählige EU-Staaten, Amerika als auch näherverbundene Länder kündigten umfangreiche Hilfeleistungen in Form von finanzieller Unterstützung, aber auch in Form von nach Tokio gesandten Helfern an. Nun bittet die japanische Regierung die Helferstaaten vor erst keine weiteren Helfer nach Japan zu schicken. Durch die Zerstörungen ist es aktuell aus logistischer Sicht nur schwer möglich die Helfer in die Krisengebiete transportieren zu können.

+++ Kernschmelze in Reaktor 2 +++

[13:48 Uhr] Nach Angaben der Betreiber Tepco und der Nachrichtenagentur Kyodo ist eine mögliche Kernschmelzung in Reaktor 2 aktuell nicht auszuschließen. Nachdem die Versuche die Kammer zu fluten und die Brennstäbe so durch Meereswasser zu kühlen vor einigen Stunden fehlgeschlagen waren, überhitzen sich seither die Reaktorstäbe beständig. Eine Kernschmelze kann laut Tepco unter Umständen schon stattgefunden haben oder aktuell stattfinden.

+++ Raumfahrtzentrum durch Erdbeben beschädigt +++

[13:09 Uhr] Die verheerenden Erdbeben mit einer Stärke bis zu 8,4 auf der Richterskala liesen auch das nationale Zentrum für Raumfahrt Tsukuba nicht kalt. Der Ausfall wurde indes von der Raumfahrtbehörde in Texas übernommen. Die Schäden halten sich jedoch mit zerstörten Dächern und einzelnen Schädel in den Bürokomplexen im Vergleich zur Gesamtsituation in Grenzen.

+++ Bau von Kraftwerken in der Schweiz gestoppt +++

[12:56 Uhr] In Anbetracht der jüngsten Ereignisse in Japan stellt die Schweiz mit sofortiker Wirkung alle Pläne für den Bau von Atomkraftwerken ein.

+++ geplanter Blackout in Tokio +++

[12:30 Uhr] Der Energieriese und Betreiber mehrerer Atomkraftwerke, darunter auch Fukushima, Tepco kündigte an, um 17 Uhr Ortszeit die Stromversorgung für mindestens 2 Stunden zu unterbrechen. Davon betroffen ist die gesamte Region um Tokio, als auch einzelne Verbraucher innerhalb der Stadt. Die Abschaltung der Stromversorgung sollte eigentlich bereits um 9 Uhr morgens Ortszeit durchgeführt werden. Anhand der Extremsituation wollte Tepco den Blackout und gleichbedeutenden Ausschluss von Kommunikationswegen jedoch möglichst lange verhindern, um die Anwohner nicht zusätzlich zu belasten.

+++ Atomexperten aus Deutschland gesund heimgekehrt +++

[11:30 Uhr] Die aus Deutschland entsandten Atomtechniker sind Montag Vormittag wohlbehalten aus Tokio nach Deutschland zurückgekehrt. Die zehn Deutschen hielten sich zur Zeit des Erdbebens auf dem Gelände von Fukushima 1 auf und konnten nach Angaben vom auswärtigen Amt bereits Sonntagabend in den Flieger in die Heimat steigen.

+++ Häfen in Japan stark in Mitleidenschaft gezogen +++

[11:17 Uhr] Durch die Tsunamiwelle und die andauernden Erd- und Nachbeben wurden in Japan mindestens 6 Häfen schwer beschädigt. Darunter auch einer der größten Containerhäfen in Japan. Behörden und Fischer rechnen damit, dass einige der Häfen unter Umständen jahrelang den Betrieb nicht mehr aufnehmen könnten.

+++ Laufzeitverlängerung in Deutschland gekippt? +++

[11:00 Uhr] Westerwelle, FDP Vorsitzender und amtierende Außenminister, hält eine Aussetzung der Laufzeitverlängerung für möglich. Während die FDP ursprünglich mit allen Mitteln versuchte die Laufzeitverlängerung in Deutschland unter Dach und Fach zu bringen, äußert sich Westerwelle nun wesentlich kleinlauter. Neben einer möglichen Aussetzung der Laufzeitverlängerung, müssten auch in jedem Fall weitere Expertenteams geschult werden um zuverlässliche und beständige Risikoanalysen durchzuführen.

+++ Experten arbeiten weiter an künstlicher Kühlung in Fukushima 2 +++

[10:46 Uhr] Aktuell arbeiten 2 Atomexperten an einer Wiederherstellung der Kühlerpumpen in Fukushima 2. Betroffen sind 2 Reaktoren. Im Ernstfall bereitet sich die Betreibergesellschaft zudem auf eine Druckablassung vor. Diese soll aber erst durchgeführt werden, wenn die Kühlmaßnahmen versagen oder die Kühlung dauerhaft nicht wieder in Betrieb genommen werden kann.

+++ Zahl der offiziell gemeldeten Opfer steigt weiter +++

[10:32 Uhr] Laut Polizeibehörden stieg die Zahl der gemeldeten Todesopfer von 1400 sprunghaft auf über 5000 an. Die Dunkelziffer wird auch von Behörden weitaus höher geschätzt - allein knapp 25 000 weitere Menschen sind als vermisst gemeldet.

+++ Brennstäbe in Reaktor 1 nun komplett ohne Wasserkühlung +++

[12:35 Uhr] Nachdem am Sonntag noch hoffnungsvoll die Kühlung im Reaktor 1 durch Meereswasser verkündet wurde, macht sich nach neuesten Erkenntnissen nun Ernüchterung breit. Nach aktuellen Informationen steht der gesamte 1. Reaktor nicht weiter unter Wasser. Im schlimmsten Fall soll der gesamte Reaktorraum sogar völlig trocken sein, was bereits kurzfristig eine weitere Überhitzung der Reaktorstäbe zur Folge hätte.

+++ Wirtschaftliche Konsequenzen verheerend +++

[10:28 Uhr] Die wirtschaftlichen Folgen der Naturkatastrophen in Japan nehmen erhebliche Ausmaße an. Neben dem kollabierenden Börsenkurs der Betreibergesellschaft Tepco, der mittlerweile komplett vom Handel ausgesetzt wurden, stehen auch Versicherungsgesellschaften unter immensen Druck. Der Stock Insurance, das Handelsforum für Aktien der Versicherer, verlor bereits 1,98 Prozent an Wert. Unzählige Produktionslagerstätten in Japan müssten derweil ihren Betrieb komplett einstellen.

+++ Neuer Diskussionsstoff für Deutschland +++

[10:18 Uhr] Auch aus Bayern wird eine neue Debatte um Sicherheitsauflagen und den Fortbestand alter Kraftwerke in Deutschland gefordert. Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) gab zu, dass die Gegebenenheiten in Japan viele Dinge verändern, darunter auch seine persönliche Sicht auf die Dinge. Söder beteuerte, auch die bereits durchgesetzte Laufzeitverlängerung müsste unter Umständen komplett neu diskutiert werden.

+++ Meereswasser-Kühlung zeigt Erfolg +++

[9:52 Uhr] Laut der Betreibergesellschaft Tepco zeigt die eingeleitete Kühlung über Meereswasser erste Erfolge. Im betroffenen Reaktor 2, sei mittlerweile bereits eine Temperatur unter 100 °C gemessen. Von der japanischen Atomaufsicht kommen indes hoffnungsvolle Worte. Diese schließen ein Ausmaß der Katastrophe ähnlich wie in Tschernobyl vor 25 Jahren weitestgehend aus.

+++ WM des Eiskunstlauf in Tokio abgesagt +++

[9:40 Uhr] In Anbetracht der extremen Lage und der tragischen Situation in Tokio und ganz Japan, verlegte der Eislauf Weltverband ISU die Eiskunstlauf-WM. Die WM war ursprünglich für die vorletzte Märzwoche angesetzt, kann jedoch unter den Bedingungen offensichtlicherweise nicht in Japan stattfinden. Die ISU traf die Entscheidung in Einvernehmen mit der japanischen Regierung

+++ Keine Steigerung der Radioaktivität nach erneuter Explosion +++

[9:05 Uhr] Hoffnungsschimmer in Japan: Regierungssprecher gaben bekannt, dass nach der erneuten Explosion in Fukushima 1 keine erhöhte Radioaktivität festgestellt werden konnte. Das Gebäude wurde zwar stark beschädigt, die Innenhülle und der innere Sicherheitsbehälter seien weiterhin intakt.

+++ Tepco kühlt überhitzten Reaktor mit Meerwasser +++

[8:46 Uhr] Mit Hilfe von Meerwasser versucht der Betreiber von Fukushima 1 nun die überhitzten Reaktoren zu kühlen und vorübergehend die ausgefallenen Kühlsysteme zu ersetzen. Bereits Reaktoren 1 und 3 werden aktuell noch durch Meerwasser gekühlt. Bei der Explosion des dritten Reaktors seien laut offiziellen Regierungsinformationen 11 Menschen verletzt wurden.

+++ US-Navy zieht Unterstützungen zurück +++

[8:35 Uhr] Die von der US-Navy gesandten Schiffe und Flugzeuge, welche eigentlich auf den Weg nach Fukushima 1 waren, wurden von der US-Regierung vorerst zurückgezogen. Die Schiffe stellten 160km vor der Küste Japans eine zu hohe Menge an Radioaktivität fest um das Unterfangen in jetziger Form fortsetzen zu können. Die Stärke der radioaktiven Strahlung entspricht ungefähr einer Menge, welcher man unter normalen Umständen erst in einem gesamten Monat zusammenkommt.

+++ Verkehr in Tokio liegt brach +++

[8:17 Uhr] Aufgrund des erneuten Nachbebens stellte die Betreibergesellschaft von Japan Rail den Zugverkehr bis auf Weiteres ein. Lediglich 4 Zuüge verkehren noch in Tokio, die Menschenmassen um einen dieser Züge zu ergattern reichen bis außerhalb des Bahnhofes. Der Bahnverkehr zum Flughafen fällt ebenfalls aus.

+++ EU-Kommissar zieht Schließung von alten AKWs in Betracht +++

[8:15 Uhr] Gegenüber dem Rundfunk äußerte sich EU-Umweltkommissar Günther Oettinger kritisch gegenüber alter Atomkraftanlagen in Deutschland. Dabei beteuerte er, der Vorfall in Japan habe die Welt nachträglich verändert und auch aus industrieller Sicht eine Situation geschaffen, in der die Kontrolle von Kernkraftanlagen in Frage gestellt werden muss. Bereits für den Dienstag berief er ein Komttee In der Konsequenz hält er auch, entgegen der Laufzeitverlängerungen in Deutschland, eine vorzzeitige Schließung alter Kraftwerke für möglich. Dabei betonte er, die Situation dieser Atomkraftwerke müsse ohne jegliche getroffene "Vorbedingungen" stattfinden.

+++ Weiteres Kühlsystem in Fukushima 1 ausgefallen! +++

[8:00 Uhr] Der Betreiber des Atommeilers Fukushima 1 Tepco teilte am Morgen deutscher Zeit mit, das Kühlsystem im Reaktor 2 von Fukushima sei ebenfalls kollabiert. Experten befürchten bevorstehende Explosionen durch Überhitzungen.

+++ China ignoriert Warnungen aus Japan +++

[7:45 Uhr] Von der Katastrophe in Japan scheinbar unbeeindruckt, beschloss China in einem Volkskongress soeben den massiven Ausbau von von nuklearer Energie. Die Kernkraftwerke in China sollen bis 2015 so ausgebaut werden, dass sie insgesamt eine Mehrproduktion von 40 Gigawatt Energie erzeugen können. Die Entscheidung wurde durch 2778 Abgeordnete befürwortet, während lediglich 38 ihr Veto einreichten.

+++ Autoproduktion bei Toyota gestoppt +++

[7:40 Uhr] Der japanische Autobauer Toyota legt bis mindestens Mittwoch alle Werkstätten im gesamten Japan auf Eis. Das verkündetete der weltweit größte Autohersteller am Montag morgen. Der Aktienkurs von Toyota fiel in Folge dessen rapide ab.

+++ Geschmacklose malaysische Zeitung nimmt Karikatur zurück +++

[7:30 Uhr] Das malaysische Volksblatt "Berita Harian" entschuldigte sich nach zahlreichen Protesten und entzürnten Lesern für eine Tsunami-Karikatur vom Sonntag. In dieser karikierte das Blatt die hohen Flutwellen ausgelöst durch den Tsunami in Verbindung mit einem weglaufenden Ultraman, einer Sci-Fi Figur aus Japan.

[7:25 Uhr] Willkommen zum Stromvergleich Liveticker zur tragischen Lage in Japan. Hier wird unsere Redaktion Sie auch heute den gesamten Tag über mit den neuesten Informationen aus Japan versorgen.

+++ Auch Tankstellen kämpfen mit Versorgungsknappheit +++

[6:00 Uhr] Immer mehr "Ausverkauft" -Schilder zieren japanische Tankstellen. In einigen Regionen ist die Ölversorgung gar komplett zum erliegen gekommen. Vor den Tankstellen die weiterhin Benzin anbieten, sammeln sich mittlerweile riesige Schlangen.

+++ Versorgungsknappheit von Särgen

[5:33 Uhr] Behörden einer Provinz innerhalb der Katastrophenregion Japans bitten um inländische und auslände Hilfeleistungen in Form von Särgen und Leichensäcken. Die Anzahl der Verstorbenen übersteigt die Kapazitäten der Kliniken und Bestatter um ein Vielfaches, weshalb Leichen aktuell provisorisch auf abgesperrten Straßen untergebracht werden.

+++ Entwarnung für weitere Tsunamis +++

[5:25 Uhr] Nachdem aufgrund der schweren Nacheben erneute Tsunamiwellen von bis zu 3m Höhe erwartet wurden, gibt die japanische Regierung nun Entwarnung. Vor erst seien trotz der anhaltenden Nachbeben keine weitere Riesenwellen zu erwarten. Angesichts der Lage des Landes, stellt dies jedoch lediglich einen schwachen Trost zu.

+++ Finanzunterstützungen in Höhe von 133 Milliarden Euro +++

[4:45 Uhr] Aufgrund der verheerenden Auswirkungen an der Küste Japans, erhöht die Zentralbank mit sofortiger Wirkung die finanziellen Unterstützungen für Japan. Aktuell sind so 133 Milliarden Euro zugesichert. Indes wurde der Handel an der Börse der Aktien von der Betreibergesellschaft Tepco ausgesetzt.

+++ Gebäudeeinsturz durch Explosionsauswirkungen +++

[3:41 Uhr] Durch die Druckwelle der Explosion des Reaktors sei in unmittelbarer Umgebung ein Gebäude eingestürzt, so der amerikanische Nachrichtensender BBC.

+++ Nachbeben in Tokio +++

[2:15 Uhr] Mit einer Stärke von 6,2 mussten die Bewohner Japans ein erneutes Nachbeben in Kauf nehmen. Besonders schwer betroffen seien die Küstenregionen Tokios, so die japanische Nachrichtenagentur NHK.

+++ Atomexperten sehen Hoffnungszeichen +++

[0:01 Uhr] Welche Ausmaße die Katastrophe in Japan noch nehmen wird ist aktuell unklar. Experten hegen jedoch die Hoffnung, dass sich die Situation kontinuierlich entspannen wird, sofern die von der Betreibergesellschaft angesteuerte Kühlung über Meerwasser stand hält. Sollten die Vorhaben zur Kühlung über Meereswasser scheitern, muss eine Nuklearkatastrophe in Betracht gestellt werden.

+++ Entwarnung für das Kraftwerk Onagawa +++

[22:58 Uhr] Die Atomaufsichtsbehörde gibt offiziell Entwarnung für die Region um das AKW Onagawa und beruft sich dabei auf japanische Behörden, von denen es heißt, die radioaktive Strahlung sei in der Region weiteshin auf Normalniveau angelangt.

+++ Immer mehr Menschen rutschen in die Obdachlosigkeit +++

[20:54 Uhr] Bedingt durch die zahlreichen Einstürze, Verschüttungen, Überflutungen und Evakuierungsmaßnahmen in verstrahlten Gebieten, geraten immer mehr Menschen in die Obdachlosigkeit. Aktuell zählen Behörden weit über eine halbe Million Menschen, die durch die anhaltenden Naturkatastrophen ihr Dach über dem Kopf verloren haben.

+++ Zahl der Opfer nimmt kein Ende +++

[19:01 Uhr] Die Zahl der Opfer nimmt indes kein Ende. Laut japanischen Behörden wurden bisher 1597 amtlich für tot erklärt. Über 1500 gelten nach der Polizeiagentur für vermisst. Die Dunkelziffer der bisher nicht erfassten Vermissten und Verstorbenen dürfte jedoch weitaus höher liegen.

+++ Atombranche warnt vor überhitzten Entscheidungen +++

[17:43 Uhr] Geht es nach der Atombranche, sollten jetzt vor allem keine überhitzten Entscheidungen getroffen werden. Der Vorsitzende des deutschen Atomforums betont gegenüber dem Handelsblatt : "Jeder deutsche Reaktor ist auf jeden Fall besser ausgerüstet als der in Fukushima". Vorsichtsmaßnahmen seien gegen jegliche Naturkatastrophen getroffen wurden. Selbst Überflütungen und Tsunamiwellen, welche in Deutschland eher unwahrscheinlich sind, wurden in die Richtlinien der Sicherheitsstandards aufgenommen.

+++ Kühlsystem auch im dritten AKW ausgefallen +++

[17:13 Uhr] Weitere Hiobsbotschaften aus Japan. Aktuell vermeldet die Nachrichtenagentur Kyodo den Ausfall der Kühlungssysteme in einem dritten Atommeiler Japans. AKW Tokai, gelegen an der Ostküste Japans und südlich von Fukushina, vermeldet einen Funktionsausfall der Kühlerpumpen im 2. Reaktor. Bereits 1995 machte Tokai mit zweifelhalften Neuigkeiten auf sich aufmerksam, als 3 Mitarbeiter durch Verstrahlung ums Leben kamen.

+++ Stimmen zum sofortigen Atomausstieg werden lauter +++

[15:48 Uhr] Der Vorsitzende der deutschen Energie-Agentur, kurz dena, fordert die Rückkehr zum geplanten Atomausstieg. Angesichts der Lage in Japan, sei die Fortführung der Laufzeitverlängerung fahrlässig. Mindestens sechs Siedewasserreaktoren, welche aktuell in Deutschland weiterhin in Betrieb sind, müssten sofort vom Netz, so Stephan Kohler.

+++ SPD hält an Atomausstieg fest +++

[14:20 Uhr] Der Chef der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) Sigmar Gabriel fordert eine Abschaltung der ältesten Atommeiler in Deutschland. Er fordert von der schwarz-gelben Regierung sofortiges Handeln, alles andere würde seiner Ansicht nach lediglich zur "Beschwichtigung" vor den Landtagswahlen dienen.

+++ Situation um hunderte Deutsche weiterhin unbekannt +++

[13:30 Uhr] Bislang konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich unter den Opfern der Natur- und Nuklearkatastrophen in Japan auch Deutsche befinden. Es existieren soweit zwar keine gemeldeten Vorfälle, Außenminister Guido Westerwelle bestätigte jedoch, dass man es bei einer Ktastrophe diesen Ausmaßes nicht komplett ausschließen kann.

+++ Kommunikationswege tot +++

[10:00 Uhr] Die starken Erdbeben hinterliesen auch an den Glasfaserkabeln rund um Tokio Spuren. Demnach seien mehrere Kabel so beschädigt, das in weiten Regionen Japans keine Kommunikationsmöglichkeiten über Internet, Telefon oder Handy mehr bestehen. Vor allem der Nordosten Japans sei besonders stark betroffen.