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Widerstand bei Windkraft-Plänen

Am 16 März will die VG Rhaunen ihre Stellungnahme zur Fortschreibung des Regionalen Raumordnungsplanes mit Blick auf Windkraftanlagen am 16. März abgeben. Und auch in Herrstein gibt es eine diesbezügliche Sitzung, 8 Tage später. Einen Tag vorher geht es sogar schon in Sein um den geplanten Windpark. Die Chancen für ihn stehen eher schlecht.

Drei Dörfer legen Veto ein

Die geplanten Windräder könnten viel Geld in die Gemeindekassen spülen. Trotzdem kommt nicht überall Freude auf. Der Rat der Gemeinde Hoffenbach hatte sich noch im Oktober 2010 mit 8 Ja- zu 3 Nein-Stimmen für die Windkraftanlagen ausgesprochen. Doch nun kam ein Votum zustande, als 6 Mitglieder gegen die Ansätze der Planungsgemeinschaft stimmten. Nur noch 5 waren dafür. Hoffenbach lehnt die ausgewiesene Vorrangfläche also ab, da das Landschaftsbild negativ verändert würde.

Und auch in Schmidthachenbach gründete sich eine Bürgerinitiative gegen im Dorf sichtbare Windenergie, zwei Wochen nach der ersten Informationsveranstaltung. 176 Stimmen zeigten, dass über 50 Prozent der Wahlberechtigten im Ort dagegen sind. Der Ortsgemeinderat hofft, „Bedenken zu minimieren oder gar ausräumen zu können“. Das dritte aufständische Dorf ist Mörschied. Hier stoßen die Windkraftpläne sogar auf massive Kritik und der Vorstand fordert sogar politische Prominenz zu einer Stellungnahme auf. Denn der Standort Mörschied sei „ökologisch und wirtschaftlich völlig ungeeignet“.

Kampf in Mörschied

Dieter Kochi st seit 26 Jahren Betreiber des Campingplatzes „Harfenmühle„ und außerdem Mitglied des Fördervereines „Deutsche Edelsteinstraße. Er setzte schon eine Menge Hebel in Bewegung. Und seine Rede zeigt sein Durchsetzungsvermögen: „Es ist nicht nachvollziehbar, wieso in diesem toristisch wirtschaftlich bedeutsamen Gebiet das Landschaftsbild aus reiner Profitgier dauerhaft zerstört werden soll. Es kann nicht sein, dass die Ökonomie die Ökologie so ausbremst, dass die aufwendigen Bemühungen des Landes, den Torismus im Land voranzubringen, untergraben werden. Es kann nicht die Aufgabe der Landesforstverwaltung sein, schützenswerte Landschaften in Industrielandschaften zu verwandeln. Es kann nicht Aufgabe der beteiligten Ortsgemeinden sein, durch keine oder nur minimale Information die Bürger zu entmündigen“. Kontroverse Diskussionen stehen bevor.

geschrieben am: 11.03.2011