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Stadtwerke gegen Eon

Im Gebiet Kassel machen sechs Stadtwerke dem Energieriesen Eon das Gebiet streitig. Ihr Ziel ist es, die erneuerbaren Energien zu fördern und die Erlöse aus dem Versorger Geschäft nicht weiter an einen überregionalen Konzern abzugeben. Die Union der Stadtwerke Nordhessen trägt das sympathische Kürzel „SUN“. Zu ihr gehört der regionale Versorger aus Kassel, Homberg/Efze, Eschwege, Bad Sooden-Allendorf, Witzenhausen und Wolfhagen.

Geplante Projekte

Was die Stadtwerke alleine nicht hätten umsetzen können, wird durch die Zusammenarbeit nun realisierbar, wie der Vorstandsvorsitzende der Städtischen Werke Kassel, Andreas Helbig, erklärte. Das erste Kooperationsprojekt wird der Ausbau eines flächendeckenden Netzes von 70 Stromtankstellen für Elektroautos sein. SUN will aber auch die erneuerbaren Energien vorantreiben. So hat sich Wolfshagen zum Ziel gesetzt, sich schon in 4 Jahren komplett mit der grünen Energie zu versorgen. Mit einem „Bürgerwindpark“ will SUN die Energiewende vorantreiben.

Der Bürgerwindpark

Der Titel für dieses Projekt mag ausgefallen sein. Doch die Grundidee liegt bei näherer Betrachtung recht nahe. Denn die Windkraftanlage soll mit dem Verkauf von Anteilen an die Bevölkerung finanziert werden. Den Stadtwerken geht es vor allem um eine Rekommunalisierung der Stromleitungen. Denn wer die Netze besitzt, hat die Macht. Die Netzbetreiber sind derzeit bemüht, die Konzessionsverträge mit den Städten und Gemeinden zu verlängern um bis Ende 2011 zu wissen, wie viele kommunale Versorger in das Angebot einsteigen.

geschrieben am: 10.03.2011