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Strom fürs Bahnnetz

Die Bahn baut seit September zwei Riesengaragen für ein neues Umrichterwerk. Gegenüber von dem GKN in Neckarwestheim soll der Strom künftig für die Züge umgewandelt werden. Die Anwohner sind aber dagegen und kündigten nun an, kommenden Sonntag eine Menschenkette vor dem GKN zu bilden. Die Gemeinde liegt bereits oberhalb eines Kernkraftwerkes.

Das neue Werk ist notwendig

Das weiträumige Gelände, auf welchem die Bahn ein Umrichterwerk erbaut, ist mit Drähten und Umspanneinrichtungen gespickt. Ab Oktober 2012 soll von dort der Strom für Deutschlands Züge kommen. Grund für den Neubau ist das Ende der Betriebszeit des alten Umformers, der direkt auf dem gelände des GKN unmittelbar neben dem Maschinenhaus von Block II steht. Die neue Technik benötigt viel weniger Platz, weniger Energie und benötigt weniger Wartungsarbeiten als der Vorgänger.

Der Wirkungsgrad ist höher, der Kohlendioxidausstoß geringer. Das Umrichterwerk für die Bahn muss vor Ort stehen, weil die Bahn den Strom nur über eine bestimmte Strecke transportieren könne. Darum werden die Demonstranten kaum etwas dagegen ausrichten könne.

Kosten und Technik

Ein Bahnsprecher bezifferte die Kosten für das Projekt mit 46,5 Millionen Euro, wovon die Bahn selbst aber nur Kosten in Höhe von 94 Millionen Euro zusteuert. Den Rest fördert das Konjunkturprogramm 2 des Bundes. Mit dem neuen Werk kann die Bahn den Strom nicht nur vom Kernkraftwerk, sondern auch aus dem öffentlichen Netz beziehen. Dies war mit der alten Anlage nicht möglich. Die Bahn wird so von den Lieferungen des GKN unabhängig. Dessen Block I sollte eigentlich bereits 2008 abgeschaltet werden.

geschrieben am: 09.03.2011