TÜV geprüfter Stromvergleich!

KWh
  • Garantierter bester Preis!
  • Bonus auch bei Wechsel nach 1. Jahr
  • Wir übernehmen die Kündigung
  • Option gebührenfreier Autopilot
  • Erinnerung durch Tarifwecker
  • Alarm Preiserhöhung

Schleswig-Holstein verweigert CCS

Berlin – In Schleswig-Holstein wird es in naher Zukunft keine Erprobung zur unterirdischen Einlagerung von Kohlendioxid geben. Das sagte Jost de Jager (CDU), Wirtschaftsminister des Bundeslands. Wenn die Bevölkerung die CCS-Technologie nicht wolle, dann werde es sie auch nicht geben, erklärte Jager am Montag dem Sender Deutschlandradio Kultur.

Gespräche im Kabinett

Es sei unmöglich die Technologie gegen den Willen der Bevölkerung einzuführen, dieser Grundsatz müsse sich auch in dem Gesetzesentwurf zur CCS-Technologie von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) finden. Noch in dieser Woche soll im Kabinett über den Entwurf diskutiert werden.

Rechnung kann nicht aufgehen

Bei der umstrittenen Technologie soll das Kohlendioxid, was in der Industrie anfällt, abgeschieden, verflüssigt und unterirdisch gespeichert werden. Besonders verärgert war Jager, da das CO2, das in einigen Bundesländern in Kohlekraftwerken produziert wird, in anderen eingelagert werden soll. Diese Rechnung kann ihm zufolge nicht aufgehen. Schleswig-Holstein setze auf den Ausbau der erneuerbaren Energien, fügte der Minister hinzu. Man plane den gesamten Strombedarf ab 2020 vollkommen aus regenerativen Energiequellen zu decken.

geschrieben am: 28.02.2011