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EEG-Umlage als Alibi für steigende Strompreise

Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes bringt es auf den Punkt: die Stromanbieter nutzen die gestiegene Ökostrom-Umlage als Vorwand für ihre „ungerechtfertigten“ Strompreiserhöhungen. Dies sagte er der „Thüringer Allgemeinen“. Ökostrom sei in Wirklichkeit ein Preisdrücker, von dem die meisten leider nichts hätten.

Beschaffungskosten sinken

Es ist hinlänglich bekannt, dass die Großhandelspreise an der Strombörse in Leipzig seit 2008 deutlich gesunken sind. Nach Angabe der Bundesnetzagentur haben sich die Preise sogar halbiert. Der Verbraucher merkt nichts davon, er muss stattdessen immer mehr für seine Energie bezahlen – bei Industriekunden ist das nicht der Fall. Die logische Schlussfolgerung daraus: die Strompreise in Deutschland sind höher als eigentlich nötig. Laut Flasbarth würden die erneuerbaren Energien gerade in Zeiten großer Nachfrage für sinkende Kosten sorgen.

EEG-Umlage als Alibi - Verbraucher müssen sich wehren

Leider sind die Verbraucher nicht ganz unschuldig an dieser Entwicklung, so die einhellige Meinung der Experten. Der überwiegende Teil der Bevölkerung hat noch nie seinen Stromversorger gewechselt und bezahlt häufig sogar noch den teuersten Basistarif. Damit ergibt sich für die Versorger gar kein Anreiz zur Preissenkung – die Kunden nehmen die Preise einfach hin. Auch Verbraucherschütze raten zu einem regelmäßigen Strompreisvergleich und einem Wechsel zu einem preiswerteren Anbieter, zum beispiel zu einem sogenannten Billigstrom Anbieter.

geschrieben am: 08.02.2011