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Klimaschutz als Rettung für Arktis-Eis

US-Forscher haben jetzt berechnet, dass man die schlimmsten Folgen des Klimawandels noch verhindern könne, wenn man den CO-2-Ausstoß bis 2100 um 70 Prozent reduziert. Das berichtete Warren Washington, Mitarbeiter des Forschungsteams im National Center for Atmospheric Research(NCAR) in Boulder/Colorado.

Die spürbare Erderwärmung könne man nicht vermeiden, so Washington, aber durch einen Abbau des CO-2-Ausstoßes um 70 Prozent ließen sich die Konsequenzen des Klimawandels mildern und Katastrophen vermeiden. Das ergab eine Reihe von Modellrechnungen an Supercomputern; die Studie wird jetzt in der Zeitschrift „Geophysical Research Letters“ veröffentlicht.

Demnach würde das Sommer-Eis in der Arktis dann bis 2100 nur zu etwa 25 Prozent abschmelzen und sich dann stabilisieren, bleibt der Kohlendioxid-Ausstoß allerdings bei seiner jetzigen Höhe, werden etwa 75 Prozent des Eises bis 2100 schmelzen, und auch der Rest würde sich auflösen. Die Forscher des NCAR rechnen dann mit einer zusätzlichen Erderwärmung von 2,2 Grad Celsius.

Wenn weniger CO-2 in die Atmosphäre gelangt, erwärmt sich die Arktis nur etwa halb so stark wie bisher angenommen, was den Fisch-und Tierbestand schone. Das Klimasystem könnte sich dann bis 2100 stabilisieren anstatt sich weiter zu erwärmen. Die Grunderwärmung läge dann auch nur bei 0,6 Grad Celsius. Wie dieses Ziel erreicht werden kann, wurde allerdings nicht untersucht.

geschrieben am: 24.04.2009