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E.ON: Anleihen-Rückkauf geplant

Düsseldorf – Zur Schuldentilgung plant E.ON im großen Stil eigene Anleihen zurückzukaufen, berichtete die „Financial Times Deutschland“. Am Dienstag bestätigte ein Unternehmenssprecher, dass der Energieriese bereits Investoren angesprochen habe, die Schuldentitel im Wert von 7,2 Milliarden Euro besitzen. Wie viel tatsächlich zurückgekauft werde hänge maßgeblich von den Konditionen ab.

Veräußerungen zur Schuldentilgung

In den vergangenen Jahren sammelten sich durch die großen Einkaufstouren des Energiekonzerns fast 45 Milliarden Euro Schulden an. Nun will der neue E.ON-Chef Johannes Teyssen diese Verbindlichkeiten deutlich reduzieren. Dazu hatte sich das Unternehmen in der letzten Zeit von etlichen Beteiligungen getrennt und verkaufte etwa die Anteile an der italienischen Gasnetztochter oder die milliardenschweren Anteile am russischen Gaskonzern Gazprom. Der Erlös kann sich sehen lassen.

Rückkauf wird teuer

Der Rückkauf solcher Anleihen ist jedoch in den meisten Fällen sehr teuer, da die Unternehmen den Investoren oft als Anreiz eine Prämie bieten müssen. Grund dafür ist, dass die Anleihen europäischer Großkonzerne meist deutlich über dem Nennwert gehandelt werden, weil diese als gute Schuldner gelten. Des Weiteren fallen Kosten für den eigentlichen Rückkauf an.

geschrieben am: 26.01.2011