Mehr Windenergie für das DB-Stromnetz

14.1.2011 | Redaktion:

Vor knapp einem Jahr wurde der Windpark Märkisch Linden bei Neuruppin an das Netz der DB Energie GmbH angeschlossen. Nun erweitert das für Bahnstrom zuständige Energieversorgungsunternehmen seine regenerativen Quellen durch den Kauf von fünf Windkraftanlagen im Naturpark Hoher Fläming in Brandenburg. Mit dem Betreiber des Windparks, Enertrag AG, wurde ein entsprechender Vertrag abgeschlossen.

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Mehr Windenergie für das DB-Stromnetz

Ausbau der Ökoenergie



Insgesamt verfügen die fünf Windräder in der Nähe des Ortes Marzahna über eine Leistung von 7,5 Megawatt. Der produzierte Strom soll genau wie der aus dem Windpark Märkisch Linden - mit 30 Megawatt - direkt ins Bahnstromnetz eingespeist werden. Damit kommt die DB Energie AG ihrem geplanten Ziel ein Stück näher. Geschäftsführer Hans-Jürgen Witschke erklärt, dass der Anteil der erneuerbaren Energien im Bahnstrom-Mix von derzeit 18,5 Prozent auf mindestens 30 Prozent bis 2020 erhöht werden soll. „Hierbei wird insbesondere die Windenergie eine wichtige Rolle spielen. Deswegen bauen wir unser Know-how für den Einsatz von Strom aus Windkraft für Traktionszwecke kontinuierlich aus.“


Hybridkraftwerk als Zukunft



Enertrag und DB Energie arbeiten des Weiteren an der Planung eines Hybridkraftwerks, bei dem Windkrafträder mit einem Pumpspeicherkraftwerk kombiniert werden sollen. Dadurch kann der Strom in Starkwindzeiten für Zeiten mit wenig Windaufkommen gespeichert werden. Eine sichere Energieversorgung kann nur erreicht werden, wenn die Windanlagen kontinuierlich und prognostizierbar in das Stromnetz einspeisen. Andernfalls müsste man teure Reservekapazitäten bereithalten.
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