TÜV geprüfter Stromvergleich

KWh
  • Garantierter bester Preis!
  • Bonus auch bei Wechsel nach 1. Jahr
  • Wir übernehmen die Kündigung
  • Option gebührenfreier Autopilot
  • Erinnerung durch Tarifwecker
  • Alarm Preiserhöhung

Unvereinbare Unternehmenspolitik bei EnBW Fusion

Im Hinblick auf den geplanten Rückkauf weiterer EnBW-Anteile durch die Landesregierung Baden-Württembergs äußerte sich der Landesverband kommunaler Unternehmen (VKO) skeptisch über eine zukünftige eigene Beteiligung am Energiekonzern. Matthias Benz, Landesvorsitzender der VKU, sagte am Donnerstag in Stuttgart, dass EnBW und die Stadtwerke in der Vergangenheit teilweise völlig verschiedene Unternehmensziele verfolgt und andere Unternehmenskulturen gepflegt hätten. Diese könnten nun nicht ohne weiteres in Einklang gebracht werden.

EnBW-Beteiligung schwierig

Benz sagte weiter, dass eine Beteiligung an Atomkraftwerken mit der eigenen Unternehmensausrichtung scheinbar nicht zu vereinbaren sei. Jedoch würde die Beteiligung der kommunalen Unternehmen auch eine Chance bieten. In diesem Falle forderten die Vertreter der Stadtwerke deutliche Einflussmöglichkeiten. Denn ohne weit reichende Veränderungen erscheine ein – wie auch immer geartetes - Engagement der Stadtwerke eher schwierig. Der VKU sei aber gesprächsbereit, weshalb am Donnerstag eine Vorstandsarbeitsgruppe berufen wurde. Diese sei für mögliche Gespräche mit der Landesregierung vorbereitet.

Kommunale Beteiligung vorgesehen

Mappus gab am 6. Dezember überraschend bekannt, dass das Land die 45 Prozent der EnBW-Anteile vom französischen Energiekonzern EDF für 4,7 Milliarden Euro zurückkaufen wolle. EDF hatte die Anteile vor zehn Jahren erworben. Mittelfristig plant die Landesregierung die Anteile an Kleinaktionäre abzutreten – möglicherweise könnten dabei kommunale Unternehmen beteiligt werden.

geschrieben am: 14.01.2011