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Hefe-Brennstoffzelle arbeitet mit Blut

Bio-Brennstoffzellen können aus dem Zucker menschlichen Blutes elektrische Energie gewinnen. Wenn man sie in den Körper implantiert, könnten sie mit ihrem Strom andere Implantate oder medizinische Geräte im Miniaturformat antreiben, wie Forscher an der Universität von British Columbia im kanadischen Vancouver jetzt entdeckt haben.

Stromherstellung im eigenen Körper

Für entsprechende Versuche wurde eine kleine Pilzkultur der Bäckerhefe mit dem Blut versetzt und nutzte die Glukose für ihren Stoffwechsel. Durch spezielle Moleküle konnten die dabei entstehenden Elektronen isoliert werden und als Ladungsträger für Strom bereitgestellt werden, so ein Bericht der Wissenschaftszeitschrift „New Scientist“. Die Pilzkultur wurde zunächst auf Kunststoff gebettet, der teilweise mit Gold beschichtet war. Dadurch wurde die Brennstoffzelle flexibel und elektrisch leitfähig.

Den Pilzen stand eine große Kontaktfläche auf dem Kunststoff zur Verfügung, und sie wurden schließlich mit 15 Mikroliter Blutplasma gefüttert. Daraus entstand nach Ablauf einer Stunde im Schnitt 42 Nanowatt Energie. Diese Leistung ist noch zu gering um beispielsweise eine herkömmliche Uhrenbatterie zu ersetzen, aber die Bio-Brennstoffzellen könnten einen nachgeschalteten Generator zur Versorgung implantierter Mikrogeräte oder Elektroden aufladen.

Alternativ dazu könnte man auch die Bäckerhefe so verändern, dass ihr Stoffwechsel mehr leistet, und die Forscher suchen zudem nach Wegen, wie man die teils schädlichen Reststoffe der Pilze in der Bio-Brennzelle beseitigt, damit sie nicht in den menschlichen Körper gelangen.