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Desertec: Zusammenarbeit Algerien und Deutschland

Berlin – Nach einem Gespräch mit dem Algerischen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika und den am Wüstenstromprojekt Desertec beteiligten Unternehmen, teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit, dass man intensiv zusammenarbeiten wolle. Deutschland wäre sehr an einer Verwirklichung gelegen und auch für Algerien spiele das Projekt eine zentrale Rolle. Das algerische Staatsoberhaupt betonte, wie wichtig es für sein Land sei, künftig weniger stark von fossilen Energieträgern abhängig zu sein. Dazu sei es auch notwendig auf neue Technologien zu setzen.

Ehrgeiziges Projekt

Bei dem Treffen verständigte man sich gemeinsam mit Algerien auf die Gründung einer Wirtschaftskommission zur Unterstützung des Projekts. Das derzeit ehrgeizigste Infrastrukturprojekt der Welt mit Investitionen in Höhe von 400 Milliarden Euro, war vor gut einem Jahr an den Start gegangen. Es beinhaltet den Bau mehrerer großer Solarkraftwerke und Windparks in Nordafrika und dem nahen Osten bis 2050. Durch diese Anlagen soll ein großer Teil des örtlichen und 15 Prozent des europäischen Stromverbrauchs gedeckt werden.

Unterstützung zugesichert

Zusätzlich einigten sich Merkel und Bouteflika auf eine engere Zusammenarbeit bei der Grenzsicherung, um die illegale Einwanderung aus Afrika in die europäische Union einzudämmen. Bouteflika versprach Merkel, Deutschlands Wunsch nach einem ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu unterstützen. Bei seinem Besuch traf der algerische Präsident außerdem Bundespräsident Christian Wulff und Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP).

geschrieben am: 10.12.2010