Preis für unlauterste Lobbyarbeit geht an RWE

3.12.2010 | Redaktion:

Berlin/Brüssel: Eine Gruppe von Nichtregierungsorganisationen zeichnet RWE, den zweitgrößten Energiekonzern Deutschlands, mit einem „Preis“ für die europaweit fragwürdigste und unlauterste Lobbyarbeit in der Kategorie Klimapolitik aus. Dies wurde am Donnerstag von den Initiatoren des "Worst EU Lobbying Awards" in Berlin und Brüssel bekannt gegeben. LobbyControl, Corporate Europe Observatory, Friends of the Earth Europe und Spinwatch gehören unter anderem zu dieser Gruppe. Die Förderer des Netzwerks sind Attac, Campact, Climate Action Network, Oxfam und World Development Movement.

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Preis für unlauterste Lobbyarbeit geht an RWE

Bürger haben gewählt



Mit dem Lobby-Preis wolle man Lobbyaktivitäten ins Licht der Öffentlichkeit rücken, die dem Gemeinwohl zuwiderlaufen, so die Organisatoren. Der Preis wurde in sechs Wochen unter der Online-Beteiligung von knapp 10.000 Bürgern ermittelt. "Öffentlich verpasst RWE sich ein grünes Image. Hinter den Kulissen aber wird Druck auf allen Ebenen gemacht, um alte, schmutzige Kraftwerke ohne Auflagen weiter zu betreiben - zum Schaden der Umwelt und der Verbraucher", sagt dazu Jan Urhahn von Oxfam Deutschland.

In der Kategorie „Finanzen“ gewann die Lobbygruppe der Derivate-Industrie ISDA mit ihren Mitgliedern, unter anderem der US-Bank Goldman Sachs, den Worst EU Lobbying Award 2010.

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