Kabel zwischen Deutschland und Norwegen genehmigt

26.11.2010 | Redaktion:

Bonn – Das Stromkabel zwischen Deutschland und Norwegen wurde von der Bundesnetzagentur (BNA) genehmigt. Wie die Behörde am Donnerstag in Bonn mitteilte, wurde die Betreibergesellschaft NorGer von einigen der strengen Vorgaben der Energieregulierung befreit. Weil die üblichen Vorschriften die Renditen für die neuen Netze senken, gelten sie als Investitionshemmnis.

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Kabel zwischen Deutschland und Norwegen genehmigt

Ausgleich des Windstroms


Das Kabel, das Norwegen und Deutschland verbindet, gilt als Meilenstein im Ausbau der erneuerbaren Energien. Bei starken Winden soll der Strom in den von Wasserkraft geprägten norwegischen Strommarkt fließen. In umgekehrter Richtung unterstützt er den deutschen Strommarkt, wenn zu wenig Energie produziert wird. Es dient also dem Ausgleich des schwankenden Windstromangebots.

Bedingungen für die Genehmigung


Um das Projekt voranzutreiben, gab es nun eine Ausnahmegenehmigung. So verlieren behindernde Regelungen für die sogenannten Engpasserlöse und für Netzanschluss sowie Netzzugang ihre Gültigkeit. Voraussetzungen für diese Genehmigung waren, das sich die Investition positiv auf den Wettbewerb im Strommarkt auswirkt und das Risiko so hoch ist, dass die Leitung andernfalls gar nicht errichtet würde. Die Ausnahmegenehmigung erteilt in Deutschland die Bundesnetzagentur und in Norwegen das Öl- und Energieministerium.
Das 570 Kilometer lange Kabel soll vom Konsortium NorGer, welches vom norwegischen Übertragungsnetzbetreiber Statnett, den Energieunternehmen Agder Energi AS und Lyse Produksjon AS sowie der Elektrizitätsgesellschaft Laufenburg aus der Schweiz gebildet wird, auf dem Boden der Nodsee verlegt werden. Mit 1.400 Megawatt wird die Hochspannungs-Gleichstrom-Leitung ein 700 Megawatt-Kabel zwischen Norwegen und der Niederlande ergänzen.

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