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Strommarkt-Liberalisierung in Frankreich

Paris – Auf dem französischen Strommarkt ist zukünftig mehr Wettbewerb möglich. In der Nacht zu Donnerstag wurde vom Parlament in Paris ein entsprechender Gesetzesentwurf in zweiter Lesung beschlossen. Dieser sieht vor, dass der Staatskonzern Electricité de France (EDF) in Zukunft jährlich etwa ein Viertel seines Atomstroms – knapp 100 Terrawattstunden – an Mitbewerber verkaufen muss. Grund dafür ist sicherlich auch der Druck der EU-Kommission. Vorerst gelten diese Bedingungen für 15 Jahre. Des Weiteren vereinfacht der Beschluss den Stromanbieterwechsel für Privatkunden.

Wettbewerbsverzerrung kritisiert

Der Regeltarif für Industriekunden wird mit dem Gesetz bis Ende 2015 abgeschafft. Die EU-Kommission in Brüssel hatte diese vom Staat festgesetzten Tarife wiederholt kritisiert, da deren Preise weit unterhalb der Marktpreise lagen. Damit würden sie den Wettbewerb verzerren, monierte die Behörde.

Gremium überwacht Preise

Ein unabhängiges Gremium soll nun ab 2015 die Preise kontrollieren – nicht mehr das Energie- und Umweltministerium. Auf Grund der im März in Aussicht gestellten Veränderungen, hatte die Brüsseler Wettbewerbsbehörde das Mitte 2007 eingeleitete Kartellverfahren gegen EDF abgeschlossen.

Kernpunkt in dem Streit waren langfristige Verträge der EDF mit Endverbrauchern und vor allem auch der Industrie. Dadurch wurde der freie Zugang zum französischen Strommarkt eingeschränkt, wodurch Kunden höhere Preise und schlechteren Service erhielten, so die Begründung der Behörde.

geschrieben am: 25.11.2010