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AIECE Arbeitsgruppe: Energiepreise bleiben teuer

Helsinki – Die Weltmarktpreise für Rohstoffe unterlagen seit Anfang 2000 drastischen Veränderungen, nominal wie real. So erreichten die durchschnittlichen Dollarpreise der nicht-energiebezogenen Rohstoffe im Herbst 2010 fast wieder die Höchstwerte von Juli 2008 – obwohl sie zwischenzeitlich stark gefallen waren. Zwar hätten auch spekulative Anlagen von Investmentinvestoren dazu beigetragen, aber sie seien nicht maßgeblich für die Verteuerung verantwortlich. Stattdessen spiegelten sich fundamental e Faktoren wie das rasche Wachstum der rohstoffintensiven Wirtschaft Chinas im raschen Preisanstieg wider. Das ist das Ergebnis des Berichts „Weltmarktpreise für Rohstoffe 2010 bis Mitte 2012“ der AIECE Arbeitsgruppe für Rohstoffe.

Nur leichte Preissteigung für 2011 erwartet

Die Energiepreise erholten sich schnell von den Tiefständen in der Rezession. Dabei blieben sie jedoch deutlich unter ihren Rekordwerten von Mitte Juli 2008 zurück. Seit Herbst 2009 schwankten die Preise für Rohöl im Durchschnitt in einer Spanne von 70-85 US-Dollar pro Barrel. Zwar drückten die Unsicherheit über die Stärke des weltweiten Wirtschaftswachstums, verhältnismäßig große Ölvorräte sowie eine überraschend starke Ausweitung der Produktion in Nicht-OPEC Ländern auf die Ölpreise.

Auf der anderen Seite wirkten die Erwartung einer robusten Nachfrage in Asien, geopolitische Risiken sowie die Aussicht auf Produktionseinschnitte in den OPEC-Ländern preissteigernd. Im vergangenen Jahr waren die Energierohstoffpreise um 37 Prozent gefallen. 2010 werden sie im Jahresdurchschnitt um 27 Prozent zulegen. Für 2011 ist angesichts des reichlichen Angebots an Öl nur ein geringer Preisanstieg zu erwarten.

geschrieben am: 18.11.2010