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Fenster durch Strom abdunkeln

Aus Plauen kommen die Fenster, die sich durch elektrischen Strom abdunkeln lassen sollen. Mit dieser Technologie werden Jalousien überflüssig. Schon Anfang September verließen die ersten Glasscheiben eine Beschichtungsanlage im vogtländischen Plauen.

Zehn Patente

Als die ersten Fenster die Anlage verließen, schaute der promivierte Chemiker Hartmut Wittkopf besonders kritisch hin. Für ihn erfüllte sich so der Traum einer Entwicklung, die 20 Jahre anhielt: „Nun können wir in einem großem Maßstab Glas herstellen, dessen Durchlässigkeit für Licht und Wärme sich elektrisch verändern lässt“. In dem EControl-Glas stecken zehn Patente. Die Erfindung will den klassischem Sonnenschutz mechanischer Jalousien und verschattender Markisen den Kampf ansagen und Architekten neue Gestaltungsmöglichkeiten geben.

Elektrochemie

Das Prinzip hinter den sich durch Strom verdunkelnden Fenstern ist die Elektrochemie. Dank ihr verändert ein Material seine Farbe, wenn es unter Strom steht. Dieses Prinzip ist schon seit 1953 im Labor bekannt und wird auch schon seit zehn Jahren im kleinen Maßstab in der Autoindustrie eingesetzt, wie etwa beim Maybach. Doch für den großen Maßstab eignete sich die Technik bislang nicht. Bislang. Denn in Plauen entstehen nun schaltbare Verglasungen mit Breiten von bis zu 2,5 Metern. Bis zum Frühjahr sollen auch Größen von 3,3 Metern erreicht werden.

geschrieben am: 12.10.2010