TÜV geprüfter Stromvergleich

KWh
  • Garantierter bester Preis!
  • Bonus auch bei Wechsel nach 1. Jahr
  • Wir übernehmen die Kündigung
  • Option gebührenfreier Autopilot
  • Erinnerung durch Tarifwecker
  • Alarm Preiserhöhung

Silberner Schornstein und Energie von nebenan

In Bernburg steht ein neues Blockheizkraftwerk, was die Stadtwerke organisierten. An dem Platz, wo es entsteht, waren früher noch Pumpen und Wärmeaustauscher und bereiteten das Fernwärmewasser für die Endkunden vor. Das das ist Vergangenheit. Bald übernimmt ein Erdgasmodul diese Aufgabe und liefert Strom und Wärme umweltfreundlich und energieeffizient an die Menschen in der Umgebung.

Strom, Wärme und Umweltfreundlichkeit

Energieeffizienz spielt in den heutigen Tagen eine tragende Rolle. Da kann ein Blockheizkraftwerk hervorragend mithalten, worüber sich auch Gerald Bieling, Geschäftsführer der Stadtwerke Bernburg GmbH freut: „Der Wirkungsgrad „liegt bei unserer neuen Anlage bei 80 bis 90Prozent“. Die ersten Module der Umgebung „wurden dort schon 1994 eingebaut und laufen mittlerweile bereits seit 16 Jahren“, berichtete Bieling von der Anlage in Friedenshall, welches das neue Kraftwerk ergänzen soll. Die Module dieses Kraftwerks sind zwar alt, sollen aber trotzdem noch weiterlaufen.

Denn „die Nutzungsdauer dieser Anlagen ist ja größer als die zu Ende gegangene Abschreibungsdauer“, so der Geschäftsführer. Die Mischung bringt den Stadtwerken erhebliche Preisvorteile. Und außerdem muss auch nicht mehr so viel Strom zugekauft werden. „Zum anderen wollen wir die Versorgungssicherheit für unsere Kunden erhöhen“, erklärte Bieling. Denn sollte auf der aktuellen Versorgungsstrecke mal etwas passieren, kann der Ort nichtmehr versorgt werden.

Das neue Blockheizkraftwerk hat eine Leistung von 1990 Kilowatt und erzeugt voraussichtlich 14 Millionen Kilowattstunden im Jahr. Das reicht dann für 5600 Haushalte, wenn sie im Durchschnitt 2500 Kilowattstunden verbrauchen. Trotzdem werden die Anwohner „von dem neuen Kraftwerk praktisch nichts hinsichtlich Lärm und Emissionen bemerken“, so Bieling. Denn es wird nur Wasserdampf an die Umgebung abgegeben. Ende Januar soll das 2,2Millionen Euro teure Projekt eingeweiht werden und starten, Strom und Wärme zu produzieren.

geschrieben am: 27.10.2010