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Düstere Strompreisprognosen für Österreich

Bald müssen die österreichischen Stromverbraucher tiefer in die Tasche greifen. Aus der aktuellen Studie des Beratungsunternehmens A.T. Kearney geht hervor, dass der Strompreis in Österreich nach dem derzeitigen Erkenntnisstand um ein Viertel steigen wird. Teilweise könnten die Preissteigerungen Dimensionen von bis zu 25 Prozent annehmen. Allerdings seien in der Prognose keine Steuererhöhungen berücksichtigt, die zudem eine Erhöhung bringen könnten. Als Hauptursache für die steigenden Strompreise machen Experten die steigenden Anteil von Ökostrom aus.

Ökostrom als internationaler Preistreiber

Johannes Mayer von der Regulierungsbehörde E-Control sagt im Ö1-Morgenjournal, in welchem die Studie vorgestellt wurde, dass der Ausbau der E-Wirtschaft entscheidend zu den steigenden Strompreisen beitrage. Denn nicht nur die Anlagen, die für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gebraucht werden, seien teuer in der Anschaffung sowie in der Unterhaltung. Beispielsweise müsse Österreich die Bestandteile der Anlagen, die Wind-, Wasser- oder Sonnenenergie nutzen, aus dem Ausland importieren. Dies sei ein enormer Kostenfaktor.

Was passiert, wenn der Wind nicht weht?

Ein weiterer preistreibender Faktor ist die Finanzierung von Kraftwerken, die arbeiten, auch wenn die erneuerbaren Energien nicht zur Verfügung stehen. Das bedeutet, herrscht an einem Tag Windstille oder sie Sonne scheint nicht ausreichend müssen die speziellen Kraftwerke trotz allem elektrische Energie erzeugen. Mayer verweist jedoch darauf, dass sich die Investitionen für Österreich auszahlen werden. Das Land könne es aufgrund der geologischen und klimatischen Voraussetzungen zudem zum Speicher für ganz Europa werden, sagt Mayer. Dies hätte neben dem Gewinn auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze zur Folge.

geschrieben am: 10.10.2010