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Pläne für ostfriesische EWE

In Ostfriesland nehmen die Pläne, die Strom- und Gasleitungen der EWE zu übernehmen, immer mehr Gestalt an. In den Städten und Gemeinden wird geprüft, wie wirtschaftlich die Übernahme wäre. Die ersten Gutachten für die ostfriesischen Landkreise Aurich und Leer wurden bereits in Auftrag gegeben. Zwar würde sich, nach allgemeiner Ansicht, der Eigenbetrieb der Leitungen lohnen, EWE warnt jedoch vor den Risiken, die aufkommen können.

Netz kann nur von einem Verbund übernommen werden

Die Pläne werden ernsthaft diskutiert. Günter Harders, der Ostrhaudenfenser Bürgermeister, vertritt den Standpunkt, dass die Pläne vor allem in den Kommunen ernsthaft diskutiert werden müssten. Er bestätigt, dass ein ähnliches Thema bereits vor drei Jahren zur Debatte stand. Für die Dorfwerke des Oberledingerlandes wurde ein Gutachten zur Übernahme durch die Dörfer Hesel, Jümme, Moormerland, Uplengen, Weener, Jemgum und Bunde in Auftrag gegeben. Denn eine Übernahme kann ausschließlich durch einen Verbund vorgenommen werden. Die Gemeinden im Landkreis Aurich haben für die Übernahme der EWE-Netze ein Gutachten bestellt, über welches dann im Oktober beraten werden soll. Die Kosten für eine Netzübernahme lägen für die Gemeinden bei rund 50 bis 60 Millionen Euro.

Auslaufende Konzessionsverträge sind notwendig

Allerdings kann eine Netzübernahme erst erfolgen, wenn die bestehenden Verträge auslaufen. Das Versorgungsunternehmen mit Sitz in Oldenburg will in die Verhandlungen mit den Kommunen treten. Würden diese die Netze übernehmen, hätten sie aller Wahrscheinlichkeit nach mehr Geldeinnahmen zu verzeichnen. Zusätzlich müssten sie die Eigenversorgung übernehmen. Am Montag stimmten die Ratsmitglieder nahezu einstimmig für die Eigenversorgung mit Energie ab. Möglich ist dies nur, weil die bestehenden Konzessionsverträge auslaufen. Durch die Konzessionsverträge treten die Gemeinden das Recht für die Nutzung der öffentlichen Wege und Plätze zum Aufbau eines Energieversorgungsnetzes an einen Energiekonzern ab. Lassen die Gemeinden diese Vereinbarungen auslaufen, können diese die Rechte von den Konzernen zurückkaufen.

geschrieben am: 03.10.2010