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Kartellamtsverfahren gegen ÜWAG eingestellt

Im vergangenen Jahr hatte das Bundeskartellamt gegen 18 Anbieter von Heizstrom aufgrund des Verdachts des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Position im Heizstromsektor eingeleitet. Betroffen war unter anderem die Überlandwerk Fulda Aktiengesellschaft. Wie aus einer Pressemitteilung vom Mittwoch hervorgeht, wurde das Verfahren aufgrund einer Verpflichtungszusage der ÜWAG eingestellt. Diese enthält die Verrechnung von 40 Euro mit der ersten Heizstrom-Abschlagszahlung 2011 sowie den Verzicht auf die Strompreisanpassung 2010.

Verpflichtungszusage als kundenorientierte Lösung

ÜWAG-Vorstand Dipl.-Ing. Günter Bury betont, dass das Unternehmen die Vorwürfe des Kartellamtes bezüglich des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Position nicht nachvollziehen könne. Seiner Ansicht nach gäben die Heizstrompreise keinen Anlass für eine derartige Vermutung. Die Verpflichtungszusage sei zudem nur getroffen worden, um langwierigen Prozessen vorzubeugen und gemeinsam an einer kundenorientierten Lösung zu arbeiten. Das Kartellamt hatte die Heizstrompreise für die Jahre 2007 bis 2009 geprüft. Für 2009 wurden diese nicht beanstandet, allerdings für 2007 und 2008. Bury zeigt sich diesbezüglich besonders empört, denn die Behörde habe seiner Meinung nach zwar die durchschnittlichen Kosten anderer Unternehmen zugrunde gelegt, jedoch die höheren Vertriebskosten, die vor allem im Bereich der Wärmepumpen auftraten, nicht berücksichtigt. Er verweist in diesem Zusammenhang auf den bessren Standard der Kundenbetreuung.

Wärmepumpen-Technologie Ursache für hohe Kosten

Die ÜWAG hat sich zu einer Erstattung von 40 Euro an ungefähr 4.300 Nachtspeicherheizungskunden sowie an rund 1.800 Wärmepumpenkunden entschlossen. Die 40 Euro werden mit der ersten Abschlagszahlung am ersten Februar des kommenden Jahres verrechnet. Nach Ansicht habe das Unternehmen zwischen 2007 und 2008 zu hohe Kosten für Heizstrom verlangt. Bury begründet diese im Vergleich mit anderen Unternehmen höheren Kosten jedoch mit den Investitionen in die Wärmepumpen-Technologie. Dies sei eine zentrale Technik zur Verringerung des CO2-Ausstoßes. Mit Hilfe der Technik habe die ÜWAG den Bedarf an Heizstrom auf 30 Prozent erhöht. Bury bedauert jedoch, dass der Stromversorger mit Unternehmen verglichen worden sei, bei denen der Anteil bei lediglich 10 Prozent liege. Dementsprechend weniger aufwändig sei der Service rund um die Wärmepumpen. Das Unternehmen setzt weiterhin auf umfangreiche Kundeninformationen, persönliche Beratung sowie auf den Umweltschutz, teilte Bury abschließend in der Pressemitteilung mit.

geschrieben am: 30.09.2018