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Ökostrom: E.ON baut aus

Die Energiewende steht bevor, inwieweit die geplant Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke um durchschnittlich 12 Jahre dies verzögern wird, ist bisher unklar. Fakt ist jedoch, dass auch der Energiekonzern E.ON bestrebt ist, seinen Anteil an Ökostrom auszubauen. Damit wird auch das Ziel, dass die erneuerbaren Energie im Jahr 2050 mindesten 80 Prozent des Strombedarfs Deutschlands decken sollen, greifbarer.

Nicht unendlich an Atomkraft festhalten

Im Bezug auf die Laufzeitverlängerung sagte Frank Mastiaux (E.ON Management, Erneuerbare-Energien) „die pragmatische Entscheidung, emissionsarme und leistungsfähige Kraftwerke als Brücke für den Umbau des Energiesystems zu nutzen“ sei sinnvoll und erklärte weiter, „Wir brauchen auch künftig neue Gaskraftwerke und CO2-freie Kohlekraftwerke, um Unsicherheiten auszugleichen, wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht bläst.“

Erneuerbare Energien sollen verstärkt ausgebaut werden

Um den Klimaschutzzielen gerecht werden zu können, ist es notwendig auf die erneuerbaren Energien zu setzen. Dies will auch der E.ON-Konzern vermehr tun. Mastiaux erklärte, „Unser Ziel ist, bis 2015 mit zehn Gigawatt etwa ein Sechstel des Stroms aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen. Spätestens 2030 sollen es 36 Prozent sein. Und 2040 ist ein Anteil von 50 Prozent möglich."

„Der Wandel zu einer vollständig erneuerbaren Energieversorgung ist die Aufgabe dieses Jahrhunderts, so, wie die Industrialisierung die Aufgabe des 19. Jahrhunderts war. Die Bevölkerung wächst und damit die Nachfrage nach fossilen Energieträgern, die jedoch unweigerlich zur Neige gehen.“ Er betonte weiterhin,„Die Technologien, die wir brauchen, gibt es schon, und sie verbessern sich ständig: Offshore-Windräder, Solarthermie und Biogasanlagen sind erprobt. Zugleich werden wir bis Mitte des Jahrhunderts wegen zunehmender Energieeffizienz deutlich weniger Strom verbrauchen.“

geschrieben am: 13.09.2010