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Verbände fordern Energieeffizienzgesetz

Damit sowohl Verbraucher als auch die Wirtschaft zum Strom- und Energie- sparen angehalten werden, fordern Umweltverbände die Einführung eines Energieeffizienzgesetzes. Dieses soll bereits im Energiekonzept der Bundesregierung verankert werden. Das neue Gesetz solle festlegen, dass jährlich 2 Prozent Energie eingespart werden müssen. Helmut Röscheisen (Deutscher Naturschutzring) bemängelte, dass Deutschland in Sachen Energieeffizienz bislang nicht in der Lage ist, die EU-Vorgaben zu erfüllen.

Effiziente Technologien fördern

Im Zuge des Energieeffizienzgesetzes solle ein Energieeffizienzfonds eingerichtet werden, um eine Förderung von energieeffizienten Haushaltsgeräten zu gewährleisten.

Wolfgang Rhode (Vorstand IG-Metall) erklärte, dass ein Energieeffizienzgesetz durchaus positive Auswirkungen auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt haben werde und sagte, „Energieeffiziente Technologien werden im internationalen Innovationswettbewerb immer wichtiger. Gerade die Beschäftigung in der Metall- und Elektroindustrie kann davon profitieren.“

Klaus Brunsmeier (Bund für Umwelt und Naturschutz, Vizevorsitzender) erklärte, „Statt Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke müssen Energieeinsparungen Kern eines zukunftsfähigen Energiekonzeptes sein.“

Gebäudesanierung weiter fördern

Die Bundesregierung sieht in ihrem Sparpaket Kürzungen in Milliardenhöhe für die energetische Gebäudesanierung vor. Diese sollen nach Auffassung von Umwelt- und Verbraucherverbänden zurückgenommen werden, da gerade in diesem Bereich große Potenziale stecken, um die Klimaschutzziele zu erreichen und den Energieverbrauch nachhaltig zu senken. Lukas Siebenkotten (Deutscher Mieterschutzbund, Direktor) betonte, die Energiekosten sind „Preistreiber Nummer Eins bei den Wohnkosten.“

Sollte es tatsächlich zu den enormen Kürzungen bei den CO2-Gebäudesanierungsprogrammen kommen, seien laut Martin Mathes (IG Bau) über 100.000 Arbeitsplätze des regionalen Handwerks in Gefahr.

geschrieben am: 25.08.2010