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Atomstrom doch nicht günstiger

Die Bundesregierung plant nach wie vor eine Verlängerung der Laufzeit der 17 Atomkraftwerke in Deutschland. Die hat nicht nur eine Verzögerung der Modernisierung von Kraftwerken zur Folge sondern entlastet auch nicht, wie angegeben, die Strompreise. Sollte der Atomausstieg weiter verzögert werden, bleiben auch die umweltschädlichen Kohlkraftwerke weiter in Betrieb. Dr. Christian Friege (Vorstandsvorsitzender LichtBlick AG) sagte, „Längere Laufzeiten für Atomkraftwerke entlasten die Bürger nicht, sondern füllen die Kassen der Atomkonzerne. Der Versuch, die Wähler mit dem Märchen sinkender Strompreise für die riskante Atomenergie zu gewinnen, ist unredlich.“

Keine Entlastung für Verbraucher

Der gesetzlich festgelegte Atomusstieg bis zum Jahre 2022 hätte ohne die Laufzeitverlängerung eine Erhöhung von rund 0,3 € pro Kilowattstunde zur Folge. Dies ist bei den täglich stark schwankenden Strompreisen jedoch unerheblich. Da die Bundesregierung die Einführung einer Brennelemente-Steuer plant, werden die Kosten für Atomstrom weiter ansteigen und keine Entlastung für die Verbraucher zulassen.

Atomausstieg – keine Gefahr für Klimaziele

Laut Gutachten der LichtBlick AG ist die Erfüllung der europäischen Klimaziele nicht durch einen Atomausstieg gefährdet. Grund hierfür ist der geringe Marktanteil von deutschem Atomstrom, der lediglich 3,2 Prozent beträgt und somit ist auch der Einfluss auf den CO2-Ausstoß gering. Hingegen würde die Laufzeitverlängerung den Umschwung in der Energieerzeugung ausbremsen und Forschung und Entwicklungen blieben auf der Strecke.

geschrieben am: 14.06.2010