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Dritter EPR-Atomreaktor für Frankreich

Die Atombranche Frankreichs rechnet mit einem dritten Druckwasserreaktor für das Land. Präsident Nicholas Sarkozy hatte den Bau eines zweiten Reaktors in Penly bis 2017 am Ärmelkanal angekündigt, an dem voraussichtlich auch der Energiekonzern GDF Suez beteiligt ist. Der erste Reaktor dieser Art wird derzeit in Flamanville am Ärmelkanal errichtet. Darüber hinaus will Frankreich seine Reaktoren in Zukunft exportieren.

Dementsprechend stellt sich der französische Stromanbieter Areva auf einen starken internationalen Konkurrenzkampf ein. Didier Meutier, Direktor der strategischen Abteilung des Unternehmens, betonte, dass Areva seine Position am wiederkehrenden Atommarkt stärken wolle. Die stärksten Kontrahenten säßen in Russland und Indien sowie in China und Südafrika, wo das Unternehmen Toshiba-Westinghouse den lokalen Markt erschlossen hat.

Langfristig könnten die Uranreserven knapp werden, daher müsse man in Reaktoren investieren, die mit weniger Brennstoff arbeiten, so Meutier. Areva wird dabei künftig auf seinen deutschen Partner Siemens verzichten. Der Konzern hatte Anfang 2009 seinen Ausstieg aus dem deutsch-französischen Gemeinschaftsunternehmen Areva NP bekanntgegeben.

geschrieben am: 18.02.2009