Atomkraftwerk Morsleben: Stilllegung wird teuer

21.12.2009 | Redaktion:

Nach vorsichtigen Angaben des Bundesumweltministeriums dürfte die Stilllegung des ehemaligen Atommüllendlagers der DDR sehr teuer werde. Zwischen 800 Millionen Euro und 1,6 Milliarden Euro müssten für das Stilllegen des Atommüllendlagers Morsleben in Sachsen-Anhalt investiert werden.

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Atomkraftwerk Morsleben: Stilllegung wird teuer

Finanzierung der Stilllegung in Milliarde Höhen

Seriöse Angaben für die Beendigung der unterirdischen Lagerstätte für schwache und mittelstarke radioaktive Abfälle konnten derzeit jedoch nicht gemacht werden. Der Staatssekretär rechnet mit Investitionen um die 1,2 Milliarden Euro. Diese Angaben ist mit +/- 30 Prozent sicher. Nach Angaben des Ministeriums ist es eher unwahrscheinlich, dass sich die Atomwirtschaft an den Ausgaben beteiligt. Es gibt hier besonders rechtliche Probleme, denn das Endlager gilt als Altlast der DDR.

Stilllegung erst in 20 Jahren beendet

Der Staatssekretär teilte mit, dass bis 2012 mit einem Ende des Planfeststellungsverfahrens gerechnet werden kann. Erst danach und nach den Umstellungen des Salzstocks nahe der niedersächsischen Landesgrenze sei es möglich, mit der Stilllegung zu beginnen. Nach heutigem Planungsstand seien hierfür 15 Jahre angesetzt. Nach bisherigen Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz soll die Grube innerhalb von 20 Jahre so stillgelegt werden, dass keine radioaktiven Stoffe nach außen gelangen können. Seit 11 Jahren wird in das Atommüllendlager kein Atommüll mehr abgelagert.  

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