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AKW erklärt von Stromvergleich.de

Was ist ein AKW?

Mit dem AKW zur elektrischen Energie - Die Abkürzung AKW steht für Atomkraftwerk. Das ist ein Wärmekraftwerk, wo mittels kontrollierter Kernspaltung Strom erzeugt wird. Diese Art der Energiegewinnung gerät immer wieder in die Kritik, weil die Kraftwerke nach Ansicht von Umweltexperten nicht sicher genug sind.

Im Jahr 1986 hat man an der Katastrophe von Tschernobyl gesehen, welche Gefahr von einem AKW ausgehen kann. Dennoch sind solche Anlagen immer noch in vielen Ländern in Betrieb. Bei der Spaltung von Atomkernen wird Energie freigesetzt. Das geschieht deshalb, weil die Bindungsenergie pro Nukleon (Atomkernbaustein) in den Spaltprodukten größer ist als im ungespaltenen Kern. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Bewegungsenergie, und durch Abbremsung der Teilchen im umgebenden Material entsteht Wärme aus der Bewegungsenergie. Die Wärme wird mithilfe eines Kühlungsmittels, das im Kernreaktor gewonnen wird, abgeführt und zur Erzeugung von Wasserdampf genutzt. Der treibt eine Dampfturbine an, die mit einem Stromgenerator verbunden ist.

Es gibt verschiedene Reaktortypen und Brennstoffe

Atomkraftwerke unterscheiden sich je nach verwendetem Kernbrennstoff, Kühlkreislauf und Moderatoren (Bauteil oder Stoff zur Bremsung freier Neutronen, die bei ihrer Freisetzung meist reich an Energie und damit schnell sind). Im Leichtwasserreaktor wird beispielsweise „leichtes Wasser“ als Kühlungsmittel und Moderator verwendet, während angereichertes Uran als Brennstoff fungiert. Im Schwerwasserreaktor kommt dann schweres Wasser (D2O) zum Einsatz, das anstelle von Wasserstoff mit dem Isotop Deuterium ausgestattet ist. Hier ist Natur-Uran der Brennstoff. Der russische Reaktortyp RBMK nutzt brennbaren Graphit als Moderator und Wasser als Kühlungsmittel. Diese Anlagen verfügen nicht über einen Reaktordruckbehälter, sodass Brennelemente leichter gewechselt werden können. Neben der Stromerzeugung dienen diese Meiler daher auch der Produktion von Waffenplutonium.