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Erdgas 2018 - Erdgas ist sicher

Wie jedes andere Gas auch weist Erdgas verschiedene physikalische Eigenschaften auf. Erdgas ist ein geruchloses, farbloses, ungiftiges und brennbares Gas. Die Brennbarkeit macht es trotz allem gefährlich. Doch wie sollen die Verbraucher rechtzeitig bemerken, dass Erdgas austritt? Denn sobald es in Berührung mit einer Feuerquelle kommt, entsteht eine Explosion. Um gewissen Sicherheitsrisiken vorzubeugen, wird das Gas vor seiner Verwendung odiert. Das heißt, dem Gas ein geruchsintensives Gemisch zugeführt, so dass das Gas an sich einen Geruch erhält. In der Regel riecht es nach faulen Eiern, da weder eine Erkältung noch eine Allergie verhindern können, dass der Geruch über die Nase wahrgenommen wird.

Erdgas für jeden Haushalt nutzbar

Eine Gefahr für den Menschen besteht meist nicht, wenn Gas doch einmal in der Wohnung austritt. Um diesem Umstand jedoch vorzubeugen, können die Verbraucher sämtliche Gasleitungen und Geräte selber kontrollieren. Wichtig ist, dass die Schläuche weder Knicke noch Risse aufweisen, dass nirgendwo die Verkleidung fehlt und dass die Flamme beim Gasherd durchgehend blau ist. Weitere Sicherheitshinweise finden sich in speziellen Broschüren, die in der Regel vom Gasnetzbetreiber, vom Versorger oder auch vom Heizungsfachmann ausgegeben werden können. Sollte sich ein Verbraucher dennoch unsicher sein, besteht auch die Möglichkeit, einen Fachmann diese Kontrolle durchführen zu lassen. Diese Richtlinien gelten für die Kontrolle von möglichen Lecks innerhalb eines abgeschlossenen Raumes, doch auch außerhalb können Gaslecks auftreten. In diesen Fällen hat meist die Witterung einen großen Anteil daran. Im Winter kommt es beispielsweise oft zu erfrorenen Gasleitungen, aus welchen dann Gas austritt. Gelegentlich geht auch eine Gasleitung durch Bauarbeiten kaputt, doch die Folgen sind nicht so schwerwiegend. Wer in der Nähe wohnt, sollte die Keller ausreichend durchlüften.

Sicherheit von Erdgas auch durch Umweltfreundlichkeit gegeben

Da Erdgas jedoch nach oben steigt, es ist leichter als Luft, vermischt es sich sofort damit, so dass in der Regel keine Explosionsgefahr besteht. Allerdings gibt es einige Handlungsanweisungen, die bei einem Gasleitungsschaden beachtet werden sollten. Die Inbetriebnahme von elektrischen Geräten, das Kippen von Schaltern, die Nutzung von Telefonen oder Klingeln sind in der Nähe eines Gaslecks zu vermeiden. Auch offenes Feuer in Form von Kerzen, Zigaretten oder sonstiges Quellen ist zu unterlassen. Wichtig ist, für eine gute Luftzirkulation zu sorgen. Nachdem für Durchzug gesorgt ist, sollten alle Sicherungsvorrichtungen an der Gasleitung geschlossen werden. Weiterhin sind die Nachbarn zu informieren und alle müssen bei starkem Gasgeruch das Haus verlassen. Da der Gasversorger ebenfalls über den Vorfall unterrichtet werden muss, denn nur dieser kann das Gas abstellen, ist dies der nächste Schritt. Allerdings ist darauf zu achten, ein Telefon außerhalb des Bereiches, in welchem das gas austritt, zu verwenden. Gegebenenfalls ist die Polizei oder die Feuerwehr zu informieren.

Erdgas 2018 - Gasvergleich der Gastarife

Doch auch wenn derartige Szenarien schlimm klingen, ist Erdgas eine der sichersten und energiesparendsten Energieformen. Erdgas explodiert beispielsweise erst bei einer Temperatur ab 650 °C. Eine Umrüstung lohnt sich, denn sowohl die Umwelt als auch der eigene Geldbeutel profitieren davon. Bei Fragen stehen die örtlichen Versorger sicherlich mit hilfreichen Tipps und Tricks und fachkundigen Antworten auf die Fragen zur Verfügung.