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Klimagipfel unsere letzte Möglichkeit

Um bis zu 40 Prozent wird der Energieverbrauch auf der Welt ansteigen. Trotz gravierenden Klimafolgen werden 80 Prozent des Anstiegs auf fossile Energieträger Öl, Gas und Kohle zurückfallen. Die Internationale Energie-Agentur (IEA) gab in Paris die wichtigsten Aussagen des „World Energy Outlook 2009“ über die Energiebedarfsprognose bekannt.

Mehr Ökostrom für ein besseres Klima

Gerade die Entwicklungs- und Schwellenländer treiben zu 90 Prozent den Energiebedarf weiter in die Höhe. Über die Hälfte verursachen China und Indien das Wachstum des Energiehungers auf der Welt. In ungefähr 15 Jahren wird USA von China als größtes Öl- und Gasimporteurland abgelöst- auf Rang drei folgt Indien. Die komplette Energielandschaft wird sich in Richtung Asien verschieben.

Nicht nur der Strombedarf wird rasant ansteigen sondern auch der Anteil an Kohlestrom wird weiter in die Höhe schnellen. Innerhalb von 23 Jahren wird sich die Wichtigkeit um 2 Prozent auf 44 Prozent erhöhen. Die Energieprognose besagt auch, dass sich zwar die erneuerbaren Energien um 4 Prozent erhöhen werden, jedoch wird zukünftig nur mit rund einem Fünftel der Strombedarf mittels regenerativen Energiequellen gedeckt werden.

Eine Wende zum Besseren ist möglich und sollte im Hinblick auf einen Temperaturanstieg von sechs Grad unbedingt vollzogen werden. Mit dem sogenannten 450-Szenario könne die Klimaerwärmung auf zwei Grad eingedämmt werden. Dazu müssen die Kohlendioxid-Emissionen innerhalb von zehn Jahren ihren Höhepunkt erreichen und dann zwischen 2020 und 2030 um 15 Prozent fallen.

Das größte Potential steckt in der Steigerung der Energieeffizienz beim Endverbrauch. Hier könnte man über 50 Prozent der nötigen Energieeinsparungen erzielen. Rund ein Viertel könnte dann verstärkt durch Ökostromproduktion geleistet werden. Zusätzlich mit jeweils 10 Prozent könnten Kernkraftwerke und die Abtrennung von Kohlenstoff aus den Kraftwerksschloten erbringen.

Der Klimagipfel, im nächsten Monat in Kopenhagen, wird gespannt erwartet. Hier haben die Regierungschefs die einzige Möglichkeit die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzuwenden.

geschrieben am: 11.11.2009