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Strom aus Algen und Pflanzenrest

Ein Ärgernis für die Strandgäste, eine Gefahr für die Deiche doch für die Hanseatische Umwelt GmbH Nähe Rostock sind Algen und Pflanzenreste aus dem Meer wichtige Bestandsteile für die Gewinnung von Strom, Kosmetika oder Lebensmittel. Forscher wollen das lästige Grünzeug jetzt für ihre Wissenschaften einspannen.

Biogas aus Nordsee-Treibgut soll Strom liefern

Algen, Pflanzenreste und angeschwemmte Gräser aus dem Meer riechen nicht nur unangenehm sondern können einen ganzen Badebesuch negativ beeinflussen. Die Entsorgungskosten der Bioabfälle aus Nord- und Ostsee verursachen jedes Jahr einen hohen finanziellen Aufwand. Doch das die Pflanzen aus dem Meer weitaus mehr sind als nur vermeintlicher Abfall will jetzt ein Wissenschaftsteam aus Schleswig-Holstein beweisen. Aus der stinkenden Biomasse soll zukünftig Strom produziert werden. Doch auch für Kosmetika, Arznei oder Wellnessprodukte soll jetzt Alge & Co. aufgehoben werden.

Früher wurden Tonnen von Pflanzenresten abgeholt, sortiert und klein gehäckselt um anschließend zurück auf den Deich und ins Vorland gebracht zu werden. Doch die Hanseatische Umwelt GmbH aus Sandhagen bei Rostock will ab sofort die Biomasse von den Stränden der Nordsee abholen und lassen um damit Strom zu erzeugen.

Die Forschungen um das Verbrennen und Vergären der Biomassen um Strom zu erzeugen sei zwar erst noch in den Anfängen, doch die wertvollen Naturrohstoffe bringen ein großes Potential mit sich um bald als Stromquelle dienen zu können.

geschrieben am: 20.10.2009