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Ökostrom aus Einäscherung

Stromkosten zu sparen liegt im Interesse vieler Unternehmen, doch wie weit dürfen Firmen gehen um alternative Energie zu erzeugen und die Stromausgaben zu minimieren? Ein Krematorium in Taiwan stößt mit seinem neuen Verfahren, die hauseigene Klimaanlage zu betreiben, jedoch nicht nur auf Begeisterung.

Aus Verbrennungsofen wird Strom gewonnen

Das Krematorium in Taiwan will die benötigte Elektrizität, zum Betreiben der Klimaanlage, durch die Verbrennung von Leichen erzeugen. Rund 163.000 Euro investiert das Bestattungsinstitut für seine neue Anlage. Die durch die Einäscherung entstandene Hitze wird mittels der Anlage in Elektrizität umgewandelt und soll so Klimaanlage und Kaffeemaschinen in der Ruhezone des Krematoriums betreiben.

Ökostrom aus Einäscherung

Die Klimaanlage kühlt die Räume in denen sich die Angehörigen während der 90-minütigen Feuerbestattung aufhalten, anschließend ist es den Angehörigen gestattet, die Asche des Verstorbenen mitzunehmen. Das Geld für die Modernisierung der Anlage gewinnt das Unternehmen aus Fördermitteln der taiwanischen Hauptstadt. Das Bestattungsinstitut spart durch die neue Anlage im Monat umgerechnet 315 Euro an Stromkosten, weiterhin bestärkt der Inhaber des Krematoriums seine Idee damit, dass die Stromgewinnung aus rein natürlichen Mitteln entstände und so dem Klima wenig geschadet wird. Täglich werden im Krematorium rund 50 Leichen verbrannt.

Doch die etwas andere Art von Stromkosten sparen und Klimaschutz stößt nicht überall auf Begeisterung. Viele Trauernde sind von der Idee bestürzt- der Gedanke von einer Klimaanlage Kühlung zu bekommen, die von den Überresten ihrer Angehörigen stammt, ruft in den meisten Fällen Ekel hervor. Zum Trotze aller Proteste werde das Unternehmen an seinem Projekt jedoch weiter festhalten und sogar einen Schritt weiter gehen, bald sollen auch Lichtanlagen mit dem gewonnen Strom betrieben werden.

geschrieben am: 12.10.2009