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Nuklearstrom für Batterien

Ein Albtraum für jeden Atomgegner und Umweltschützer: Wissenschaftler an der Universität Missouri in den USA haben eine Batterie vorgestellt, die mit Hilfe von Nuklearstrom bedient wird. In einigen Jahren könnten Handys, Digitalkameras und Spielekonsolen mit den Mini-Atom-Batterien funktionieren.

Forscher entwickelten Atombatterie

Das Forscherteam aus den USA stellten eine Atom-Batterie vor, die lediglich so groß wie ein 5-Cent-Stück ist und mit der es möglich ist, in einigen Jahren den Massenmarkt zu bedienen. Doch dieser Energieerzeuger ist in seinem Grundaufbau nicht das allerneuste Modell, denn eine ähnliche Art wird schon seit Jahren in der Weltraumforschung und zum Teil in der Medizin genutzt. Doch hingegen zu den jetzt schon genutzten Batterien, hat die Atom-Batterie ihren Vorteil in ihrer Größe und eine ganz besondere Technik, die für den Konsumentenmarkt sehr interessant sein könnte.

Die Neuheit liegt darin, dass anstatt eines festen integrierten Halbleiter ein Flüssiger in der Batterie eingesetzt wird. Der kritischste Teil beim Betreiben eines radioaktiven Stoffs in der Batterie besteht darin, dass die Strahlungsenergie die Gitterstruktur eines festen Halbleiters beschädigen könnte. Durch das Einsetzen eines flüssigen Halbleiters kann dieses Problem stark minimiert werden.

Zum Trotze aller Naturschützer und Atomgegner sieht das Forscherteam hier jedoch keine gesundheitsschädlichen Bedenken. Atom verursacht in den meisten Köpfen ein Angstgefühl. Doch die wenigsten wissen, dass schon heutzutage Atom zum Betreiben von verschiedensten Geräten eingesetzt wird- Herzschrittmacher, Unterwassersysteme und Weltraumsatelliten sind nur einige nennenswerte Beispiele.

Für die vorgesehenen Hauptanwendungsgebiete Medizin, Weltraumtechnik, Unterwasserelektronik und Unterhaltungsmedien sollen die Atom-Batterien kleiner und flexibler gestaltet werden, sogar dünner als ein menschliches Haar.

geschrieben am: 12.10.2009