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Desertec-Projekt im Aufschwung

Das riesige Wüstenstrom-Projekt Desertec gewinnt an Breite. Laut eines Zeitungsberichtes wird erwartet, dass führende Energieversorger aus dem europäischen Ausland und Nordafrika in die Finanzierung und Umsetzung des Vorhabens einsteigen werden. Bisher wird die Initiative von deutschen Firmen dominiert.

Großes internationales Interesse ist ausschlaggebend

Das Projekt ist eines der derzeit größten Infrastrukturprojekte global. Der Bau riesiger solarthermischer Kraftwerke im Nahen Osten und Nordafrika, welche bis 2050 Strom für die Region und zusätzlich rund 15 Prozent des europäischen Strombedarfs decken sollen, ist das erklärte Ziel.

Desertec-Projektleiter beim Initiator Münchener Rück, Ernst Rauch, sagte dem „Handelsblatt“: „Die Liste derjenigen, die sich als Interessenten gemeldet haben, ist lang“. Da das Vorhaben bisher von deutschen Investoren geleitet worden war, ist der Einstieg ausländischer Geldgeber seit einiger Zeit erwartet gewesen. Bei der Gründungsversammlung am 13. Juli 2009 hatten neben zwölf Konzernen und der Desertec Foundation auch spanische und italienische Unternehmen sowie ein Vertreter der Arabischen Liga teilgenommen. Ende Oktober soll nun die Desertec GmbH gegründet werden und in diesem Zuge soll die Zahl der Mitglieder vermutlich auf 20 aufgestockt werden. Anwärter sind unter anderem der italienische Energieversorger Enel, der spanische Netzbetreiber Red Electrica España, der französische Energieversorger EdF sowie Unternehmen aus Marokko, Tunesien und Ägypten. Es ist wichtig, dass auch Versorger aus den Ländern, in denen Anlagen stehen sollen beziehungsweise Leitungen gelegt werden sollen, mit beteiligt sind.

Laut DLR wird geschätzt, dass die Investitionssumme bis zum Jahr 2050 insgesamt 400 Milliarden Euro betragen wird. Davon sind 350 Milliarden für die Solarthermie-Kraftwerke und 50 Milliarden für das Leitungsnetz./p>

geschrieben am: 30.09.2009