Neues Kernkraft-Labor in Dresden

6.8.2009 | Redaktion:

Ein neues Labor am Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) soll sich gezielt mit der Sicherheit von Kernkraftwerken befassen und Strategien ausarbeiten wie die Sicherheit erhöht werden kann. Andreas Wagner, Kernphysiker des FZD, erklärte, dass die Materialbeschaffenheit von Reaktorbehältern in dem Labor gemessen und die Laufzeit der Meiler so optimiert werden könne.

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FZD arbeitet auch an der Endlagerung

Die Möglichkeiten dieses neuen Labors sind laut Wagner weltweit einmalig, und die Schweißnähte der Behälter könnten bis in den Nanobereich überprüft werden. Der Stahl des Reaktordruckbehälters in einem neuen Kraftwerk ist noch zäh und baut Spannungen im Material gut ab. Die arbeitsbedingte jahrelange Bestrahlung mit Neuronen verursache aber Fehlstellen im Kristallgitter des Stahls, wodurch er hart und spröde werde, so das FZD.
 
Neben dem Aspekt der Sicherheit arbeitet das Forschungszentrum auch an neuen Projekten zur Endlagerung von radioaktivem Müll. Die so genannte Transmutation ist eine Alternative zur bisherigen atomaren Speicherung. Sie wandelt langlebige radioaktive Materialien wie Plutonium über Spaltreaktionen in kurzlebigere um. Die Halbwertszeit bestimmter Isotope des Plutoniums könnte mithilfe der Transmutation von 200 000 auf 1000 Jahre gesenkt werden, wenn die Forscher Recht behalten.

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