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Erste Offshore-Anlage in der Nordsee

Die erste deutsche Offshore-Windkraftanlage “alpha ventus” ist nun komplett in der Nordsee errichtet worden. Der Test-Windpark 45 Kilometer vor der Insel Borkum bekam kürzlich seine Flügel und ist einsatzbereit. Den Bau hatten die Energieversorger EWE, E.ON und Vattenfall initiiert. Bis Ende 2009 werden zwölf Windräder mit je fünf Megawatt Leistung an den Start gehen.

Die Anlage soll jährlich eine Menge an Strom produzieren, die dem Verbrauch von 50 000 Haushalten entspricht. Derzeit arbeiten 50 Spezialisten bei gutem Wetter an der Fertigstellung des Windparks auf hoher See. Ein vormontierter Kranz mit drei Flügeln wurde von einer Arbeitsplattform aus mithilfe eines Krans an der Gondel befestigt. Mit dem Bau von “alpha ventus” war Mitte April begonnen worden, nachdem ein erster Versuch im August des vergangenen Jahres wegen rauer Witterung abgebrochen werden musste.

Der Bau hatte sich zudem verzögert, und die Stahlpreise waren gestiegen, sodass der Offshore-Park statt 190 satte 250 Millionen Euro gekostet hat. Der Generalprojektleiter Wilfried Hube ist zufrieden und spricht von einer "Premiere für die Nutzung der Offshore-Windenergie in Deutschland". Nie zuvor waren Anlagen dieser Größe so weit draußen auf See in einer Tiefe von 30 Metern erbaut worden. Die Windenergie auf dem Meer gilt als vielversprechende Art der regenerativen Energie, denn der starke Seewind stärkt die Effizienz der Anlagen. In den kommenden Jahren sind weitere Parks in der Ost-und Nordsee geplant.

geschrieben am: 27.07.2009