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EEG-Umlage: Rabatte für Industrie bleiben

Laut Sigmar Gabriel, dem deutschen Bundeswirtschaftsminister, bleiben die Rabatte bei der Ökostrom-Umlage für energieintensive Unternehmen wie bisher bestehen. Diese belaufen sich auf derzeit ca. fünf Milliarden Euro. Am Dienstag wurde die EEG-Reform im Kabinett verabschiedet, nachdem am Montagabend eine Einigung mit der EU-Kommission erreicht wurde.

Sinkende Zahl befreiter Unternehmen

Die Zahl der Unternehmen, die von der EEG-Umlage befreit werden, sinkt von bisher mehr als 2.000 auf knapp 1.600 Unternehmen. Sie zahlen 15 Prozent der eigentlichen Abgabe in Höhe von derzeit 6,24 Cent je Kilowattstunde, die auf die Ökostrom-Umlage entfällt. Besonders energieintensive Unternehmen müssen dann 0,5 Prozent der Bruttowertschöpfung des Unternehmens für die EEG-Umlage aufwenden. Unternehmen, die zwar bisher befreit waren, jetzt aber aus der Regelung herausfallen und dennoch einen Stromverbrauch haben und im internationalen Wettbewerb stehen, sollen künftig 20 Prozent der eigentlichen Umlage zahlen.

Bereits seit Wochen hatten die EU-Kommission und Gabriel über die Industrie-Ausnahmen für die EEG-Umlage diskutiert. Die Kommission hat sich zum Ziel gesetzt, europaweit geltende Vorgaben im Energiesektor zu etablieren. Am Mittwoch sollen die Richtlinien beschlossen werden und ein Absatz ins Erneuerbare Energien Gesetz geschrieben ausgearbeitet und im Mai vom Kabinett beschlossen werden. Ungeklärt ist die Frage nach Nachzahlungen der deutschen Industrie bzgl. der EEG-Umlage der vergangenen Jahre.

geschrieben am: 08.04.2014