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Küche als Stromfresser bei Singles

Die Küche gilt in deutschen Haushalten als Stromfresser. Knapp ein Drittel des gesamten Stromverbrauchs entfällt auf die Küche. Dies liegt vor allem an den Elektrogeräten, wie Geschirrspüler, Kühlschrank und Elektroherd. Da Single-Haushalte kaum kleinere Geräte mit einem niedrigeren Verbrauch kaufen können, ist der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch der Singles höher als im Vergleich zu Mehr-Personen-Haushalten.

Haushaltsgeräte nicht für Singles geeignet

Mehr als ein Drittel des gesamten Stromerbrauchs eines Singlehaushalts entfallen auf den Bereich Küche. Zum einen besteht für Alleinlebende kaum die Möglichkeit, sich kleinere Haushaltsgeräte anzuschaffen, weshalb sie auf die großen Geräte mit dem höheren Verbrauch zurückgreifen müssen. Somit ist die Küche der Raum in einem Haushalt, in welchem am meisten Strom verbraucht werde. Zum anderen werden Elektrogeräte in der Küche oftmals ineffizient genutzt. Für die Zubereitung von Aufbackbrötchen den Backofen zu nutzen, sei Verschwendung, der Toaster sei ebenfalls geeignet und verbrauche deutlich weniger Strom, weiß Birgit Holfert, Energieexpertin des Verbraucherzentrale Bundesverbands. Eine Mikrowelle ist ebenfalls eine gute Alternative zum Backofen, wenn kleinere Speisen erwärmt werden sollen.

Zudem sei auf die versteckten Stromfresser zu achten, die in der Küche ebenfalls deutlich zugenommen haben. Kaffeevollautomaten oder andere Geräte mit einer Stand-By-Funktion verbrauchen durchgehend Strom. Die Summe kann innerhalb eines Jahres und bei einem älteren Gerät bei bis zu 200 Kwh Stromverbrauch liegen. Der Verzicht auf Stand-By-Funktionen oder die Nutzung alternativer Küchengeräte mit einem geringeren Verbrauch können helfen, den Stromverbrauch zu senken.

geschrieben am: 28.02.2014