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Schäden wegen Überspannung - Netzbetreiber haftet

Treten Schäden an Elektrogeräten aufgrund von Überspannungen nach Stromausfällen auf, haftet der Netzbetreiber. Dies entschied der Bundesgerichtshof. Ein Verbraucher hatte gegenüber seinem Netzbetreiber Schadenersatz geltend gemacht, nachdem aufgrund einer Überspannung das elektrische Garagentor, eine Heizungsanlagen und verschiedene Kleingeräte beschädigt wurden.

Amtsgericht Klage abgewiesen

Der Bundesgerichtshof hat den Netzbetreiber zu Schadenersatz verurteilt. In erster Instanz war die Klage des Verbrauchers vom Amtsgericht abgewiesen worden. Doch das Landgericht hatte der Klage in nächster Instanz stattgegeben, unter Berücksichtigung der Selbstbeteiligung in Höhe von 500€, die im § 11 der Produkthaftung geregelt ist. Der Netzbetreiber haftet nach Ansicht des BGH aufgrund der verschuldensunabhängigen (Gefährdungs-)Haftung. Der Stromabnehmer müsse, der Begründung des Gerichts zufolge, nicht mit derartigen Stromschwankungen rechnen.

Zudem sei der Netzbetreiber ausgehend von der Produkthaftung der Hersteller des fehlerhaften Produkts, der Elektrizität. Dieser transformiere die Stromspannung in verschiedene Spannungsebenen, wodurch die Eigenschaft des Stroms in entscheidender Weise verändert. Denn erst nach der Transformation sei der Strom für den Letztverbraucher und dessen Endgeräte verwendbar. Der Netzbetreiber muss für die entstandenen Schäden aufkommen.

geschrieben am: 26.02.2014