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Stiftung Warentest: 99% der Stromtarife unfair

Laut einem aktuellen Test der Stiftung Warentest locken die Billigstromanbieter meist mit unfairen Tarifen. 47 von 49 getesteten Tarifen wurden als nicht verbraucherfreundlich eingestuft. Untersucht wurden Tarife der Stromdiscounter 365 AG, EVD, Extraenergie und Stromio.

Billigste Stromtarife meist unfair

Die Stiftung Warentest kommt in ihrem aktuellen Test zu einem eindeutigen Ergebnis: 47 der 49 getesteten Billigstromtarife sind unfair und dienen lediglich als Lockangebote. Untersucht wurden Stromanbieter 365 AG, vorher als Almado Energie bekannt, EVD Energieversorgung Deutschland, Extraenergie sowie Stromio.

Das Problem bei den Billigstromtarifen: Oftmals verkaufen die Versorger den Strom unter verschiedenen Marken und besetzen einen Großteil der vordersten Plätze in den Vergleichsportalen. Sie locken mit niedrigen Preisen, die Verträge beinhalten dann jedoch einige Fallen, die schwer zu erkennen sind. Als Beispiele nennt die Stiftung Warentest unter anderem kurze Zeiträume für Preisgarantien oder die vermeintlich günstigen Pakettarife.

Kunden müssen sehr aufmerksam sein

Entscheiden sich Kunden für einen derartigen Billigstromtarif, müssen Sie sowohl die Bedingungen als auch jedes Schreiben, ob Mail oder Infopost, des Anbieters sehr genau lesen. Denn in diesen Informationen werden laut Stiftung Warentest häufig Fallen und Preiserhöhungen versteckt.

So müssen Verbraucher bei Pakettarifen beachten, dass diese deutlich teurer als gedacht werden können, wenn sie mehr verbrauchen als angegeben. Auch die versprochenen Neukundenboni werden oftmals zu einem Streitpunkt, da in einigen Tarifen Klauseln enthalten sind, die die Auszahlung der Boni drastisch einschränkt.

Verschleierte Preiserhöhungen gehören ebenfalls zum Geschäftsgebaren. Beispielsweise hat der Anbieter Almado Energy in einem Schreiben an Stromkunden die Ankündigung einer Preiserhöhung versteckt. Das seitenlange Schreiben beinhaltete u. a. die Einladung zu einem Gewinnspiel sowie Informationen zur Energiewende. Die Information über die Preiserhöhung um 33% je Kwh wurde hingegen unter einem Absatz versteckt, der in der Überschrift damit warb, dass Almado Einsparungen an die Kunden weitergegeben habe. Viele Kunden haben erst mit der Schlussrechnung gemerkt, dass der Strom teurer geworden ist. Doch daran konnten sie nichts mehr ändern.

Wer mit einem fairen Stromtarif sparen möchte, sollte die ganz billigen Stromtarife unbeachtet lassen, Hinweise zum Umgehen der Fallstricke beachten und sich einen Anbieter knapp unterhalb des Billigpreissegments suchen.

geschrieben am: 30.01.2014