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EEG-Reform - Gerechtere Kostenverteilung geplant

Der deutsche Energieminister Sigmar Gabriel plant eine Reform des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG). Kernpunkte sind, dass Offshore-Windparks die Chance bekommen, sich zu etablieren und dass Industrieunternehmen, die sich selbst mit Strom versorgen, stärker an den Kosten für Ökostrom beteiligt werden.

Ökostrom Ausbau weiter auf Kurs

Die schwarz-rote Koalition hat die Pläne zur EEG-Reform von Sigmar Gabriel abgesegnet. Geplant ist, dass Offshore-Windparks auch weiterhin die Möglichkeit bekommen sollen, sich als Ökostrom-Lieferanten zu beweisen, auch wenn die Produktion in Offshore-Anlagen besonders viele Fördergelder beansprucht. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel machte deutlich, dass auch weiterhin an den Plänen festgehalten werde, bis 2020 80 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen zu gewinnen.

Strom-Selbstversorger an EEG-Umlage beteiligen

Zukünftig sollen die Unternehmen, die einen Teil ihres Strombedarfs durch eigene Stromproduktion abdecken, stärker an den Ökostromkosten beteiligt werden. Unternehmen waren verstärkt dazu übergegangen, selber Strom für die Produktion zu erzeugen, um so die Kosten für die EEG-Umlage zu sparen, denn für diese Unternehmen entfällt bisher die Umlage. Das hat allerdings zur Folge, dass diese Kosten für die Verbraucher weiter steigen.

Geplant ist nun, dass stromproduzierende Unternehmen, die bis 2013 ans Netz gegangen sind, zukünftig einen Cent je Kwh Umlage bezahlen sollen. Auf Strom produzierende Anlagen, die nach 2013 ans Netz gehen, kommen Kosten von ca. 5,6 Cent je Kwh zu, dies entspricht einem Anteil von 90 Prozent an der EEG-Umlage. Rund 4,4 Cent je Kwh sollen zukünftig Wind- und Solarparks sowie für den Eigenverbrauch bestimmte Biogasanlagen als EEG-Umlage zahlen.

geschrieben am: 30.01.2014