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Gericht untersagt höhere Profite für Netzbetreiber

Obwohl die Strompreisbremse vorerst gestoppt ist, können Verbraucher zumindest kurz Luft holen. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat in einem neuen Beschluss die Forderungen von 11 Netzbetreibern, die Preise für ihr Netz erhöhen zu dürfen, abgeschmettert.

Höhere Rendite vorerst nicht möglich

Die 11 Strom- und Gasnetzbetreiber forderten eine Erhöhung ihrer Rendite um rund 5 Prozent und wollten dies – selbstverständlich – über höhere Preise für den Endverbraucher realisieren. Aktuell liegt die Eigenkapitalrendite bei den Netzbetreibern zwischen 7,6 und 9,1 Prozent, angestrebt wurden 11 bis mehr als 13 Prozent. Der vorsitzende Richter Laubenstein war jedoch der Ansicht, dass die aktuell erzielte Rendite durchaus als ausreichend zu betrachten ist.

Die Netzbetreiber bemängelten, dass mit der einstelligen Rendite nicht genügend Spielraum für Zukunftsinvestitionen zur Verfügung stehen würde. Das Argument wurde laut dem Oberlandesgericht Düsseldorf in das Urteil mit einkalkuliert – zu einer Erhöhung der Rendite reicht dieser Umstand jedoch nicht.

Die Netzbetreiber wollen gegen das Urteil Revision einlegen. Aktuell nehmen die Netzentgelte ungefähr 1/5 des gesamten Strompreises für Verbraucher ein.

geschrieben am: 25.04.2013