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Flexstrom Pleite!!!!!!

Der größte unabhängige Stromanbieter Flexstrom ist Pleite. Das Unternehmen meldete heute Insolvenz an. Betroffen sind ebenfalls die Tochterunternehmen OptimalGrün und Löwenzahn Energie. Kunden des Gasanbieters Flexgas müssen sich zunächst keine Sorgen machen, denn dieses wird von einem Investor weitergeführt. Laut Anbieter haben die schlechte Zahlungsmoral der Kunden und die Strukturen auf dem deutschen Strommarkt zu dieser Entwicklung geführt.

Marktstrukturen und langer Winter schuld

Aus der Firmenzentrale in Berlin wurde am Freitagvormittag die Unternehmenspleite mit den Worten: „Profitabel, aber nicht mehr liquide“ gemeldet. Das Unternehmen gibt als Gründe für die Zahlungsunfähigkeit ausstehende Zahlungen vieler Stromkunden an, die infolge der schlechten Berichterstattung einiger Medien in der Vergangenheit die Zahlungen eingeschränkt oder teilweise eingestellt hätten. Es stehen nach Unternehmensangaben Zahlungen in Höhe von rund 100 Millionen Euro aus, die Flexstrom, Optimalgrün und Löwenzahn Energie nicht mehr kompensieren könnten.

Des Weiteren seien die Strukturen auf dem deutschen Strommarkt aufgrund der Monopolstellung einiger weniger schwer zu durchdringen. Der lange Winter habe zudem dafür gesorgt, dass der Anbieter deutlich mehr Strom einkaufen musste, während die Kunden jedoch die normalen Abschläge weiter zahlten. Die Mehrkosten für den Strom und die steigenden Netzentgelte musste der Anbieter tragen. Laut Unternehmensangaben ist der Anbieter Flexgas von der Pleite nicht betroffen. Dort führe ein Investor das Geschäft weiter.

Update 15.04.2013

Pleite - Fexstrom Kunden sollten Ruhe bewahren

Die Kunden des insolventen Stromanbieters Flexstrom sowie der Tochterunternehmen Optimalgrün und Löwenzahn Energie dürfen nach Angaben der Stiftung Warentest nicht einfach ihren bestehenden Vertrag kündigen. Die Verbraucher müssen abwarten, ob der Insolvenzverwalter die vorhandenen Werte des Unternehmens für ausreichend hält, dieses weiterzuführen. Arbeiten auch die Partner weiter mit Flexstrom zusammen, bekommen die Kunden weiterhin ihren Strom von dem insolventen Anbieter und sind somit an die normalen Kündigungsfristen gebunden. Erst wenn der Anbieter nicht mehr liefern kann, haben die Verbraucher das Sonderkündigungsrecht und können vorzeitig aus dem Vertrag.

Außerdem weist die Stiftung Warentest darauf hin, dass die Kunden nicht ohne weiteres die Zahlungen an den Anbieter einstellen dürfen. Vor allem monatliche Zahlungen müssen weiter geleistet werden, so lange der Anbieter Strom liefert. Hingegen sollten große Vorauszahlungen, beispielsweise für ein Jahr, zunächst nicht gezahlt und Einzugsermächtigungen widerrufen werden. Für die Kunden gilt nun, dass sie abwarten müssen, zu welchem Schluss der Insolvenzverwalter kommt, welcher sich das Unternehmen, die Strukturen und die Lage genau ansieht und dann die weitere Vorgehensweise beschließt.

geschrieben am: 12.04.2012