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Senkung der Stromsteuer wirklich sinnvoll?

Erst kürzlich forderte das Oberhaupt der CSU, Horst Seehofer, die Reduzierung der Stromsteuer. Dafür gab es von anderen Politikern harsche Kritik, auch weil gar nicht sicher ist, ob die Konzerne eine Reduzierung überhaupt weitergeben würden.

Spart tatsächlich der Verbraucher?

Die Senkung der Stromsteuer hört sich erst einmal gut an, auch wenn diese nur einen verhältnismäßig geringen Anteil bei der Preisbildung für Strom hat. Der Vorsitzende der Grünen, Jürgen Trittin, kritisierte vor allem die höhere finanzielle Belastung für den Bund. Des Weiteren äußerte er Skepsis, ob die Unternehmen tatsächlich bereit wären die Ersparnisse direkt an den Verbraucher weiterzugeben.

Trittin wies darauf hin, dass die „Preistreiberei“ vor allem den hohen Industrierabatten zu Schulden wäre. Auch die „künstliche Begünstigung“ von Kohlestrom durch den Emissionshandel und der Wertreduktion der herausgegebenen Papiere müsse auf Bundesebene angegangen werden. Skepsis wurde auch von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble vorgebracht. Letzterer befürchtet steigende Rentenbeiträge, da diese aktuell durch die Stromsteuer gegenfinanziert werden.

Seehofers Forderungen fehlt aktuell also die Grundlage, weshalb der CSU-Mann wohl auch in naher Zukunft Kritik für lautstarke, aber kaum realisierbare, Forderungen erhalten wird.

geschrieben am: 26.03.2013