Größter unabhängiger Anbieter vor der Pleite?

15.11.2012 | Redaktion:

Der deutsche Strommarkt ist aktuell stark in Bewegung. Neben den drastischen Preissteigerungen sorgt die Meldung, der Billigstromanbieter Flexstrom könnte vor der Pleite stehen, für Unruhe. Die Meldungen über die mögliche Insolvenz überschlagen sich.

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Größter unabhängiger Anbieter vor der Pleite?

So berichtet das Handelsblatt, dass sich die Hinweise auf eine mögliche Pleite von Flexstrom verdichten. Das Unternehmen befinde sich derzeit in finanziellen Schwierigkeiten, dementiere diese Meldung jedoch. Vor allem die steigenden Strompreise infolge der Erhöhung der Ökostromumlage sorge für einen hart umkämpften Wettbewerb auf dem Strommarkt, in welchem sich die Anbieter zum Teil über niedrige Preise und hohe Boni durchsetzen müssen.

Der Focus zieht hingegen einen Vergleich zum insolventen Stromanbieter TelDaFax und verweist darauf, dass das Unternehmen Flexstrom bei den vier großen Stromkonzernen bereits unter Beobachtung stehe. Es sei zu finanziellen Unregelmäßigkeiten gekommen und die Netzgesellschaften E.on und RWE gewähren Flexstrom die Netznutzung nur noch gegen Vorkasse. Flexstrom wehrt die Vorwürfe und jeglichen Vergleich mit TelDaFax jedoch ab.

Auch die Verbraucherschützer haben bereits seit einiger Zeit ein Auge auf Flexstrom geworfen, berichtet der Stern. In diesem Zusammenhang geht die Zeitung auf das rasante Wachstum des Billigstromanbieters in den vergangenen Jahren ein. Ca. die Hälfte der rund 570.000 Stromkunden habe das Unternehmen mittels der günstigen Vorauskasse-Tarife bekommen, die stark in der Kritik stehen und das Unternehmen in die Pleite treiben könnten. Vor allem das Wechselverhalten mache dem Anbieter Probleme, denn rentabel würden die Kunden erst im 2. Belieferungsjahr.

Die Süddeutsche bezieht sich auf eine Studie, die besage, dass Billigstromanbietern die Insolvenz drohe. Das Ergebnis der Studie, durchgeführt von der Unternehmensberatung A. T. Kearney, das Geschäftsmodell von Discount-Anbietern sei aufgrund der fehlenden Nachhaltigkeit unprofitabel. Somit könnten dem deutschen Strommarkt weitere Stromanbieterpleiten drohen. Die günstigen Strompreise werden oftmals mit der Vorauskasse der Neukunden finanziert. Bei einigen Anbietern seien zudem die Tarife nicht kostendeckend, die Anbieter nehmen negative Margen hin, um Kunden zu gewinnen und zu wachsen.

In diesem Punkt besteht Einigkeit zwischen den Medien. Die niedrigen Strompreise, die aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks am deutschen Strommarkt etabliert werden, sind nicht kostendeckend.

Stromvergleich.de meint dazu, Ruhe bewahren und abwarten, egal wie die Lage von Flexstrom momentan ist. Auch die Medien könnten allein ein Unternehmen in den Konkurs drücken. Wir raten zurzeit von den Jahresvoraustarifen abzusehen und das hohe Risiko eines Verlustes nicht einzugehen. Bei monatlicher Abschlagszahlung ist das Risiko bei null, denn die Stromlieferungen werden monatlich mit den Abschlagszahlungen beglichen. Im Zweifelsfall geht lediglich der Bonus verloren, doch auch ohne diesen ist eine deutliche Ersparnis im Vergleich zum Grundversorger möglich.

Größter unabhängiger Anbieter Deutschlands


Flexstrom ist der größte unabhängige Stromanbieter Deutschlands. Seit 2004 beliefert das Unternehmen die Verbraucher und zählt mittlerweile knapp 600.000 Stromkunden. Seit 2006 beliefert das Tochterunternehmen FlexGas die Kunden auch mit Gas. Dem Anbieter könnte, glaubt man der aktuellen Berichterstattung, dasselbe Schicksal wie TelDaFax m vergangenen Jahr drohen. Der Billiganbieter verlangte in der Vergangenheit vor allem Zahlung per Vorkasse, was sich für die Kunden bei einer möglichen Insolvenz zu einem Problem entwickeln könnte.

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