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Strom - Solarkürzungen weniger stark als gedacht

Dass die Förderung von Photovoltaik gekürzt werden muss, steht seit Monaten außer Frage. Allerdings gab es in der Vergangenheit Uneinigkeit darüber, wie stark gekürzt werden soll. Nun haben der Bund und die einzelnen Länder einen Kompromiss gefunden. Dieser beinhaltet, dass die Solarsubventionen zwar abgebaut werden sollen, die Kürzung jedoch verringert und der Zubau beschränkt werden sollen.

Kürzungen betreffen alle Anlagen

Eine Förderkürzung in Höhe von 20 bis 30 Prozent ist für Anlagen mit einer Leistung von bis zu zehn Megawatt vorgesehen, sie werden mit 19,50 Cent anstelle der 24,43 Cent je Kilowattstunde gefördert. Anlagen mit einer Leistung zwischen zehn und 40 Megawatt erhalten in den kommenden 20 Jahren 18,50 Cent je Kilowattstunde als Förderung. Eigens für die Anlagen wird eine neue Förderkategorie eingerichtet. Solarparks, die eine Leistung von mehr als zehn Megawatt erreichen, sollen künftig nicht mehr gefördert werden. Eine weitere Regelung, die am 27. Juni im Vermittlungsausschuss getroffen wurde beinhaltet, dass die Förderung weiter sinkt, wenn jährlich mehr als 3.500 Megawatt an Solarstrom hinzukommen.

Solarstrom in Deutschland stark verbreitet

In den letzten Jahren hat die Nutzung und Erzeugung von Solarstrom in Deutschland deutlich an Bedeutung gewonnen. Allein im vergangenen Jahr wurden rund 7.500 Megawatt Solarstrom zugebaut, was einer Leistung von knapp acht Großkraftwerken entspricht. Allerdings wurde der Solarstrom gefördert, so dass durch den starken Zubau enorme Zusatzkosten für die Förderung entstanden, die von den Verbrauchern bezahlt werden müssen. Dies ist ein Grund für die stetig gestiegenen Strompreise. Aufgrund der hohen Belastung der Verbraucher wollte die Bundesregierung harte Einschnitte bei der Förderung durchsetzen, wogegen sich jedoch eine Ländermehrheit stellte. Jetzt wurde dennoch ein Kompromiss gefunden. Zwar wird die Förderung weniger deutlich gekürzt, aber ab einer Leistung von 52.000 Megawatt läuft die Förderung vollständig aus.

geschrieben am: 29.06.2012