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Krümmel-Störfall menschliches Versagen

Wie der Energieanbieter Vattenfall berichtet, kam es aufgrund menschlichen Versagens zu dem erneuten Störfall im Atomkraftwerk Krümmel. Ein falsch eingestelltes Ventil, das üblicherweise per Hand bedient wird, war einer Vattenfall- Sprecherin zufolge für die automatische Abschaltung des Kraftwerks verantwortlich.

Nachdem der Eigenbedarfstransformator zu dem das Ventil gehört ausgefallen war, ging die Anlage in Geesthacht kurz vom Netz. Inzwischen arbeitet Krümmel wieder auf halber Leistung. Das Sozialministerium Kiel ist für die Atomaufsicht der Anlage zuständig und hat den Vorfall bereits untersuchen lassen, abschließende Ergebnisse sollen folgen. Es muss dem Ministerium zufolge auch geprüft werden ob der zweite Eigenbedarfstransformator ebenfalls ausfallen könnte. Das Gerät zweigt Vattenfall zufolge einen Teil des erzeugten Stroms für die Arbeit des Kraftwerks ab.

Eine vollständige Abschaltung der Anlage ist nicht vorgesehen, denn Krümmel ist erst vor einigen Wochen wieder ans Netz gegangen. Im Juni 2007 hatte ein Transformatorenbrand für einen Störfall gesorgt, und der gesamte Reaktor war anschließend vom Netz genommen worden. Dann mussten verschiedene technische Probleme behoben werden, ehe der Meiler wieder hochgefahren werden könnte. Umweltschützer demonstrieren nach dem erneuten Zwischenfall für eine sofortige Stilllegung des Reaktors, damit Mensch und Umwelt nicht weiter gefährdet sind.

geschrieben am: 10.07.2009